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SEMrush-Studie: Das sind die 17 wichtigsten Rankingfaktoren 2017

SEMrush hat die wichtigsten Rankingfaktoren ermittelt. (Foto: Shutterstock)

Der Toolanbieter SEMrush hat seine neueste Studie zum Einfluss verschiedener Faktoren auf das Google-Ranking vorgestellt. Herausgekommen sind die 17 wichtigsten Rankingfaktoren 2017.

SEMrush analysierte 600.000 Keywords aus verschiedenen regionalen Datenbanken (Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, USA und andere) und wertete die ersten 100 Suchergebnisse für jedes Keyword aus. Zur Auswertung wurde der Machine-Learning-Algorithmus Random Forrest eingesetzt. Ziel der Studie war es, Muster in den Ranking-Mechanismen zu identifizieren, um daraus wichtige Rankingfaktoren abzuleiten. Das Ergebnis ist eine Liste der 17 wichtigsten Faktoren, absteigend nach ihrer Bedeutung sortiert:

Die wichtigsten Google-Rankingfaktoren 2017. (Screenshot: SEMrush)

Die 7 wichtigsten Erkenntnisse

Die SEMrush-Studie hat vier Gruppen von Rankingfaktoren analysiert: Onpage, Offpage, Traffic und User Signals. Außerdem wurden neue Faktoren erstmals in die Studie aufgenommen:

  • Anzahl der Referring Domains
  • Anzahl der verweisenden IPs
  • Anzahl der Follow-Backlinks
  • Anzahl verschiedener Backlink-Ankertexte
  • Vorhandensein eines Keywords im Backlink-Ankertext

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  1. Der direkte Website-Traffic bleibt der einflussreichste Rankingfaktor. Wenn User eine Seite direkt aufrufen, ist das ein Signal für die hohe Autorität der Domain.
  2. Die nächstwichtigsten Rankingfaktoren sind die Nutzersignale, zu denen Verweildauer, Seiten pro Sitzung und Absprungrate zählen. Sie sind ein Signal für die Qualität und Relevanz einer Domain für die Nutzer.
  3. Ein starkes Backlink-Profil ist nach wie vor wichtig für das Ranking. Abgesehen von Ankertext-Faktoren liegen alle Backlink-Faktoren (Referring-Domains, Anzahl der Backlinks, Referring-IPs und Follow-Backlinks) gleichauf auf Platz fünf.
  4. Da die Backlink-Faktoren in einer Wechselwirkung miteinander stehen, wird es wahrscheinlich keine Veränderung in den Positionen geben, wenn Domains sich bei einem einzelnen Faktor verbessern.
  5. Bei Keywords mit hohen Suchvolumina haben Domains mit einer HTTPS-Implementierung die vorderen Plätze belegt. Bei Keywords mit geringen Suchvolumina ist dieser Standard weniger verbreitet, sodass eine Umstellung auf HTTPS ein Vorteil sein kann.
  6. Onpage-Faktoren, wie Keywords in Body, Title und Meta-Description und die Keyword-Dichte, sind weniger relevant, obwohl die Optimierung dieser Faktoren zum SEO-Standard gehört. Es zeigt sich jedoch, dass die Verwendung von Keywords in Onpage-Elementen allein nicht ausreicht.
  7. Einen wichtigen Einfluss hingegen hat die Länge des Contents. Laut Studie ist diese beinahe so wichtig wie das Backlink-Profil. Hier zeigt sich: Je höher das Suchvolumen zu einem Keyword ist, desto länger ist der Content, den die am besten rankenden Seiten bieten.

Was bedeutet das für Seitenbetreiber?

Die SEMrush-Studie hat den direkten Website-Traffic als wichtigsten Rankingfaktor herausgestellt. Dies gilt besonders für Keywords mit einem hohen Suchvolumen. Für Unternehmen bedeutet das, dass die Arbeit an der Markenbekanntheit enorm wichtig ist. Brand Building sollte also auch als SEO-Maßnahme verstanden und über alle Marketing-Kanäle hinweg betrieben werden. Dabei ist es jedoch nicht nur wichtig, ein Markenbewusstsein bei der Zielgruppe zu schaffen. Einprägsame, passende URLs sind ebenso von Bedeutung, denn sie müssen für Nutzer merkbar und schnell abrufbar sein.

Die vollständige Studie könnt ihr bei SEMrush herunterladen.

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