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Google: 30 Prozent aller Nutzer klicken auf das erste Ergebnis

Neue Ergebnisse zur Klickrate von Suchergebnissen. (Grafik: guyerwood – iStock.com)

Rund 30 Prozent aller Nutzer klicken nach einer Google-Suche auf das erste Ergebnis. Großen Einfluss haben allerdings Anzeigen sowie die Intention der Suchenden. Genaue Zahlen liefert jetzt eine aktuelle Studie.

Der erste organische Treffer wird von etwa 30 Prozent der Nutzer geklickt

Software-Dienstleister Caphyon präsentierte die Ergebnisse einer neuen Untersuchung zur Klickrate von Suchergebnisse auf der New Yorker Fachmesse SMX East. Im Rahmen der Studie untersuchten Analysten des Unternehmens das Nutzerverhalten in Suchmaschinen und ermittelten somit die durchschnittliche Klickrate einzelner Positionen. Die verwendete Datenbasis stammt aufgrund des hohen Anteils von „Not Provided“-Angaben in Webanalyse-Diensten wie Google Analytics auf den Google Webmaster Tools. Die Untersuchung basiert auf rund 470.000 Keywords von über 5.000 Websites, alle Zahlen wurden im Juli 2014 erhoben.

Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung betreffen die durchschnittlichen Klickraten der einzelnen Trefferpositionen: Rund 30 Prozent der Nutzer klicken im Durchschnitt auf das bestplatzierte Ergebnis, so die Studie. Die Ergebnisse auf zweiter und dritter Position haben derweil eine Klickrate von 14 respektive zehn Prozent. Insgesamt entscheiden sich 71,33 Prozent der Nutzer für ein Ergebnis der ersten Seite.

Vergleich der Klickrate bei Suchergebnissen mit und ohne Anzeigen. (Quelle: AdvancedWebRanking.com)

Vergleich der Klickrate bei Suchergebnissen mit und ohne Anzeigen. (Quelle: AdvancedWebRanking.com)

Besonders interessant ist auch der Einfluss von Anzeigen auf die Klickrate der Positionen. Laut Caphyon wird durch Anzeigen fast ausschließlich die Klickrate der ersten Position beeinflusst, sie fällt von 25,7 Prozent bei nicht beworbenen Keywords auf 17,9 Prozent bei beworbenen Keywords. Alle folgenden Treffer erreichen weitgehend ähnliche Klickraten.

Vergleich der Klickrate bei Suchergebnissen mit und ohne Marken- oder Firmen-Bezug. (Quelle: AdvancedWebRanking.com)

Vergleich der Klickrate bei Suchergebnissen mit und ohne Marken- oder Firmen-Bezug. (Quelle: AdvancedWebRanking.com)

Deutliche Unterschiede lassen sich auch bei sogenannten „Branded Searches“ ausmachen, damit sind Suchen nach Marken oder Firmen gemeint. Da diese Marken oder Firmen häufig an erster Stelle angezeigt werden, steigt auch die durchschnittliche Klickrate dieser Position. Laut der Studie klicken über 50 Prozent der Nutzer auf das erste Ergebnis, die folgenden beiden Ergebnisse erhalten nur elf beziehungsweise sechs Prozent der Klicks.

Weitere Informationen zu den ermittelten Klickraten der Untersuchung liefern interaktive Graphen auf AdvancedWebRanking.com.

Mithilfe der Klickraten können Marketer ihre SEO-Arbeit priorisieren

Vergleicht man die Ergebnisse von Caphyon mit vorherigen Studien, lassen sich teils deutliche Unterschiede ausmachen. Laut Philip Petrescu, CEO von Caphyon, liegt das zum einen an der stetigen Veränderung der Suchergebnisse und zum anderen an unterschiedlichen Methodiken und Definitionen. In einer übersichtlichen Tabelle hat Petrescu die Ergebnisse gegenübergestellt. Die Untersuchung von Caphyon lasse sich ihm zufolge in ihrer Herangehensweise am ehesten mit der von Calalyst vergleichen.

Die Ergebnisse der letzten Studien zu Klickraten auf Ergebnisseiten. (Quelle: Moz.com)

Die Ergebnisse der letzten Studien zu Klickraten auf Ergebnisseiten. (Quelle: Moz.com)

Studien wie diese erhielten in der Vergangenheit hohe Aufmerksamkeit. Sie ermöglichen Marketern die Resultate ihrer SEO-Arbeit zu prognostizieren: Auf Basis des Suchvolumens eines Keywords sowie der Klickrate der angepeilten Position können sie leicht die durchschnittlich generierten Besuchszahlen berechnen. Kombiniert man diese Ergebnisse mit Zahlen zur Qualität der etablierten Konkurrenz, lässt sich die Effizienz der Arbeit vorhersagen. Marketer können damit einfach Prioritäten festlegen.

via marketingland.com

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10 Kommentare
Benrd
Benrd

Interessant, ich finde brauchbare Ergebnisse immer auf Seite 2 und Seite 3, aber vielleicht zählt es ja auch, wenn ich bei Seite 3 auf das erste Ergebnis klicke :)

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Julia

Bestimmt noch immer ein Grund warum sich Suchmaschinenoptimierung rentiert!

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Qualle
Qualle

Ein Kollege von mir hat folgende Suchstrategie bei beruflichen/technischen Spezialthemen: gebe Suchbegriff ein, gehe auf Ergebnisseite irgendwo ab Seite 10 aufwärts und fange an in den dort auftauchenden Fachbeiträgen manuell nachzurecherchieren.

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Eduard Wensler

Ergänzend zum Thema gibt es eine Eye- & Klicktracking-Studie von Mediative (http://pages.mediative.com/SERP-Research). Dazu hat auch Sebastian Socha einen ausführlichen Artikel geschrieben „Nutzerverhalten auf Google Suchergebnissen 2014“.

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Michael

Interessant wäre zu wissen, welche Rolle Social Media hier spielt.

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Marcel

Wir haben vor einigen Tagen den ♥ Serp Snippet Editor ♥ fertiggestellt, der dabei hilft, mehr Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen und damit mehr Traffic zu generieren.
▶ kostenlos http://www.serpsimulator.de

Denn in Verbindung mit der aktuellen Studie ★_Rankingfaktoren 2014_★ von Searchmetrix http://www.searchmetrics.com/de/knowledge-base/ranking-faktoren/ ergibt sich eine klare Handlungsaufforderung:
Optimierung der Serp Snippets.

Die beiden wichtigsten Rankingkriterien sind Klickrate ✓✓✓ in den Suchergebnissen und relevante Suchbegriffe ✓✓✓ . Potentielle Besucher in den Suchergebnissen abzuholen ist daher ✪ oberste SEO Pflicht ✪. Schaut man sich aber die Suchergebnisse ab, dann ist diese Nachricht anscheinend noch nicht wirklich zu allen vorgedrungen. Es gibt lediglich einige Wenige, die sich der Snippet Optimierung richtig angenommen haben. Gute Beispiele sind aktuell ▷ Zalando und ▷ Otto . Beide haben sehr gute Snippets in den Suchergebnissen mit wahrscheinlich entsprechenden Ergenissen.

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