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Marketing

SEO: Matt Cutts über Linkbuilding durch Gastartikel [Video]

In einem kürzlich auf YouTube erschienenen Video erklärt Matt Cutts, Leiter des Google-Webspam-Teams, die Sichtweise des Unternehmens in Bezug auf die SEO-Taktik des Linkbuildings über Gastartikel. Dabei unterscheidet er zwei Arten von Artikeln, die eine unterschiedliche Bewertung von Google zur Folge haben.

Das Schreiben von Gastartikel ist eine von vielen SEO-Maßnahmen, um wichtige Backlinks für Webseiten zu generieren. In einem am gestrigen Dienstag auf YouTube erschienenen Video spricht Matt Cutts, Leiter des Google-Webspam-Teams, über die Thematik und äußert dabei deutliche Kritik am Linkbuilding über qualitativ minderwertige Gastartikel.

SEO: Google scheint Gastartikel derzeit nicht zu unterscheiden

Die im unten stehenden Video besprochene Frage thematisiert Gastartikel auf Blogs, lässt sich aber ohne Probleme auch auf alle anderen Webseiten übertragen. Wie Matt Cutts gleich zu Beginn seiner Antwort deutlich macht, gibt es seiner Meinung nach zwei verschiedene Arten von Gastartikeln. Während die qualitativ hochwertigen Artikel durchweg positiv sind, sollten Links in qualitativ minderwertigen Artikeln schlechter bewertet werden.

In SEO-Kreisen ist es als Teil der Backlink-Strategie noch immer üblich, als kurze, qualitativ minderwertige Gastartikel auf Blogs zu publizieren. Ob Google gegen diese Praxis vorgeht, macht Cutts an dieser Stelle aber nicht deutlich. Ähnliches äußern auch die Kommentatoren des Google+-Beitrags von Björn Tantau, über den wir das Video entdeckt haben. Wenn ich Cutts vage Formulierung richtig deute, geht Google derzeit nicht dagegen vor. So sagt er gegen Ende des Videos: „Im Bereich der SEO werden häufig Gastartikel verfasst, die nur 200, 300 oder 400 Wörter lang sind. [...] Links, die wir gerne höher werten würden, stammen hingegen aus den qualitativ hochwertigen Gastartikeln.“

Wie wertet ihr die aktuelle Situation? Ist Linkbuildiung über qualitativ minderwertige Gastartikel noch immer gängige Praxis?

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6 Reaktionen
Michael

Ohne jetzt wieder gleich "Content ist King" zu gröhlen, aber ich denke das Gastartikel zu einem großen Teil auch die eigene Reputation stärken. Ein richtig guter Gastartikel kann somit beides bringen, gute Reputation des eigenen Autorranks und einen guten Backlink. Wenn man das ausnutzt hat man von Google auch nicht zu befürchten.

Interessante Diskussion dazu im übrigen auch in meinem Blog in den Kommentaren: http://www.websitestartup.de/guestblogging-was-denkt-google-daruber/

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viktordite

Es gäbe 4 wichtige Regeln zu beachten, damit auch Mr. Cutts Dein Gastbeitrag zu schätzen weiß: http://goo.gl/cPy13 Darunter fällt auch das Authorship über Google+ !!!

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Nils Frank

Ach ja, Gastartikel sind eine sehr gute Möglichkeit um Besucher und Google anzulocken.
Denn es ist eine Win-Win-Win Sache!
Der Blogpost bietet nützliche Infos für den Besucher
Man bekommt Traffic und einen Backlink
Und der Gastartikel hoster ( ein Blog) freut sich über weitere Inhalte

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Domingos

Da hatte mir neulich jemand so einen Artikel unaufgefordert geschickt, war irgendein Studentenportal. Das hat aber auch thematisch überhaupt nicht gepasst. Allerdings wüsste ich nicht, wie Google erkennen kann, ob es sich bei einem Artikel um einen Gastbeitrag handelt.

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Witali

Gastartikel werden noch für eine längere Zeit eine gute Möglichkeit sein, um relativ günstig gute Backlinks zu generieren. Wichtig dabei ist natürlich auf die Qualität des Gastblogs und Themenrelevanz zu achten.

Ich denke die Länge eines Artikels ist nicht nur entscheidend, jedoch schon ein guter Hinweis. Und mal ehrlich, 300 Wörter sind ja nicht wirklich viel, um ein Thema ausführliche anzugehen. (Übrigens, das waren auch schon über 60 Wörter)

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Eric Schneider

Kann man von der Länge eines Artikels auf die Wertigkeit schließen?

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