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SEO: Pop-ups können von Google als Hauptinhalt einer Website erkannt werden

(Bild: Shutterstock)

Dass Google keine Pop-ups auf Websites mag, ist kein Geheimnis. Aus SEO-Sicht sind sie sogar schädlich, da sie laut Google-Mitarbeiter John Mueller als Hauptinhalt identifiziert werden können.

Pop-ups auf Websites: Für den Google-Bot könnten sie der Main-Content sein

(Bild: Shutterstock)

Pop-ups oder Störer sollten möglichst erst zeitlich verzögert eingeblendet werden. (Bild: Shutterstock)

Schon seit Monaten geht Google gegen Pop-ups und Interstitials vor, die den Blick auf den eigentlichen Content versperren. Im November letzten Jahres kündigte der Suchmaschinenriese an, mobile Websites abzustrafen, auf Search Quality Rating Guidelines“.

Wie John Mueller, Webmaster-Trends-Analyst bei Google, in einer Webmaster-Central-Sprechstunde erläutert, kann ein Pop-up-Fenster beim Scrapen der Website als Hauptinhalt erkannt werden, was sich negativ auf das Website-Ranking auswirken kann. Für Webmaster und SEOs bedeutet dies, dass sie beim Schalten eines Pop-up-Fensters dafür Sorge tragen müssen, dass das entsprechende Fenster erst zeitlich verzögert für den Leser angezeigt wird und es somit nicht als fester oder gar Hauptbestandteil der Website vom Googlebot erkannt werden kann.

Frühe Anzeige von Pop-ups: Nicht nur aus SEO-Sicht kontraproduktiv

Im Zuge der Webmaster-Sprechstunde erläuterte Mueller außerdem, dass ein Pop-up-Fenster allein aus Usability-Sicht kontraproduktiv sei, wenn es dem Besucher der Website schon vor dem Sichten und Bewerten des eigentlichen Inhalts angezeigt wird. In diesem Fall könne es den Leser abschrecken.

Wenn es aber zum richtigen Zeitpunkt angezeigt wird, so Mueller, also beispielsweise wenn ein Besucher schon eine Weile Zeit hatte, die Website besser einschätzen zu können, könnte ein Pop-up-Fenster, mit dem Hinweis die Seite zu liken, oder sich für den Newsletter anzumelden, sich als erfolgreich erweisen. Durch die verzögerte Einblendung des Störers beziehungsweise Pop-ups können Webseitenbetreiber letztlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: besser Ranken und die Leser zufriedener machen.

Zum nachträglichen Ansehen – John Mueller über Pop-ups (ab Minute 43:32):

Zum Thema:

via www.seroundtable.com

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