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Sesame und Knock: Zwei coole Lösungen zum Entsperren eures Macs

Sesame ist ein Bluetooth-Stick, der euren Mac beim Verlassen des Arbeitsplatzes sperrt und bei eurer Rückkehr entsperrt. Knock entsperrt euren Mac, indem ihr auf euer iPhone klopft. Wir werfen einen Blick auf die zwei Tools und nennen Alternativen.

Euren Mac beim Verlassen des Arbeitsplatzes zu sperren und bei der Rückkehr erst ein Passwort einzugeben, bevor ihr weiter arbeiten könnt, ist zeitaufwendig und letztlich einfach nicht elegant. Mit Sesame und Knock stehen gleich zwei Werkzeuge in den Startlöchern, die eine schönere Lösung für diesen Prozess versprechen.

Sesame: Bluetooth-Stick übernimmt Sperrung und Entsperrung des Macs


Mit Sesame müssen sich Nutzer nicht mehr um das Sperren oder Entsperren ihres Macs kümmern. Der kleine Stick sperrt den Rechner, sobald man sich von seinem Arbeitsplatz wegbewegt. Bei der Rückkehr wiederum wird euer Mac wieder entsperrt und ihr könnt sofort weiter arbeiten.

Das Gerät nutzt dabei Bluetooth, um mit eurem Mac zu kommunizieren und festzustellen, ob ihr noch an eurem Arbeitsplatz seid. Der Stick soll mit einer einfach zu ersetzenden Knopfzellenbatterie mehrere Monate arbeiten können. Außerdem verspricht der Hersteller, dass der Mac dank dem Low-Energy-Modus von Bluetooth 4.0 kaum Energie durch den Einsatz der Lösung verliert.

Wer zusätzliche Sicherheit wünscht, kann auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung in der dazugehörigen Software aktivieren. Dann muss man als Nutzer bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz zusätzlich zur Eingabe des Systempassworts auch noch den Hardware-Knopf auf dem Stick betätigen, um wieder Zugriff auf den Mac zu bekommen. Der Sesame-Stick soll noch im November 2013 ausgeliefert werden und kann im Shop des Anbieters für 39,99 Euro vorbestellt werden.

Knock: Zum Entsperren auf das iPhone klopfen


Da fast jeder sowieso bereits ein Bluettooth-fähiges Gerät in Form eines Smartphones mit sich herumträgt, könnte man sich den Stick wohl auch sparen. Die Idee hatten wohl auch die Macher hinter Knock. Zum Entsperren eures Macs müsst ihr bei dieser Lösung einfach auf euer iPhone klopfen. Das soll auch funktionieren, wenn sich das Apple-Telefon in eurer Hosentasche befindet.

Laut Angaben der Macher überträgt die Knock-App für iOS nach dem Klopfen euer Passwort verschlüsselt auf euren Mac. Die dazugehörige OS-X-App wiederum kümmert sich dann um das Entsperren eures Rechners. Das Sperren des Macs hingegen scheint die App nicht zu beherrschen. Dazu werdet ihr wohl auf Bordmittel zurückgreifen müssen. Die Desktopanwendung unterstützt alle Macs die Bluetooth-Low-Energy unterstützen und soll ab OS X 10.8 Mountain Lion ihren Dienst tun. Die iPhone-App kostet 3,99 US-Dollar und setzt iOS 7 voraus.

Alternativen zu Knock und Sesame

Proximity: Mit etwas Apple-Script wird das Tool zu einer mächtigen Alternative zu Knock und Sesame. (Screenshot: Proximity)

Proximity: Mit etwas Apple-Script wird das Tool zu einer mächtigen Alternative zu Knock und Sesame. (Screenshot: Proximity)

Wirklich neu ist die Idee nicht, einen Mac per Bluetooth-Gerät zu sperren oder zu entsperren. Mit Airlock gab es bereits 2009 eine ähnliche Software für OS X. Die Webseite des Anbieters scheint mittlerweile allerdings nicht mehr zu existieren. Doch mit der OS-X-Freeware Proximity könntet ihr denselben Effekt erzielen.

Die App erlaubt die Ausführung von Apple-Scripts, wenn sich ein ausgewähltes Bluetooth-Gerät in der Nähe des Macs befindet. Somit könnte man sogar weit mehr Aktionen durchführen, als „nur“ den Mac zu entsperren. Ein Beispiel-Script findet ihr hier.

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2 Kommentare
W4rl0ck
W4rl0ck

> Die App erlaubt die Ausführung von Apple-Scripts, wenn sich ein ausgewähltes Bluetooth-Gerät in der Nähe des Macs befindet. Somit könnte man sogar weit mehr Aktionen durchführen, als „nur“ den Mac zu entsperren.

Will man den Mac denn dadurch entsperren das ein Bluetooth Gerät nur in der Nähe ist ? Vielleicht im Raum nebenan 3 Meter weiter? Ich finde da die „knock“ Lösung interessanter, da man da zum Entsperren immer noch eine Handlung durchführen muss… und wenn es nur das Klopfen auf das Telefon in der Tasche ist.

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