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Setapp: Macpaw will Netflix für Mac-Software eröffnen

(Foto: Shutterstock)

Das Entwicklerstudio Macpaw will mit Setapp eine Alternative zum Mac-App-Store eröffnen – eine Art Netflix für macOS-Software, die Nutzer monatlich abonnieren können sollen.

Setapp-Abo: 9,99 Dollar für hochwertige Mac-Software

Dutzende Apps in einem Ordner auf dem Mac des Nutzers, keine Werbung und ohne kostenpflichtige Updates oder Extra-Gebühren – das will das ukrainische Entwicklerstudio Macpaw mit Setapp liefern. Die Plattform soll eine Alternative zum Mac App Store werden. Für eine monatliche Abo-Gebühr von 9,99 US-Dollar sollen Mac-Nutzer Zugriff auf nützliche und hochwertige macOS-Programme erhalten.

Netflix für Mac-Apps: Kann Setapp sich als Alternative zum Mac App Store entwickeln? (Screenshot: Setapp/t3n)
Netflix für Mac-Apps: Kann Setapp sich als Alternative zum Mac-App-Store entwickeln? (Screenshot: Setapp/t3n)

In dem Dienst sollen sowohl die Apps des Setapp-Entwicklers wie das Aufräumprogramm Cleanmymac und Gemini, das Duplikate aufspürt, zu finden sein als auch Programme anderer Entwickler. Zu diesen Apps sollen etwa das Schreibprogramm Ulysses sowie Rapidweaver zählen, aber auch der FTP-Client Yummy FTP Pro. Insgesamt sollen aber höchstens 300 hochwertige Apps in das Programm aufgenommen werden.

Denn Macpaw-Chef Oleksandr Kosovan will Setapp auch als Reaktion auf den seiner Meinung nach vernachlässigten Mac App Store verstanden wissen. Dort seien mittlerweile viele Apps vorhanden, die nur eine geringe Qualität hätten, meint Kosovan gegenüber The Next Web. Zudem könnten viele Apps, speziell Entwicklertools, aufgrund der strengen Kriterien von Apple gar nicht im Mac-App-Store angeboten werden.

Setapp ab 2017: Registrieren und App herunterladen

Um die in Setapp zur Verfügung stehenden Apps nutzen zu können, müssen Nutzer sich registrieren und eine kleine App herunterladen. Dort werden die verfügbaren Programme angezeigt und können heruntergeladen und dann so lange genutzt werden wie das Abo läuft. Die durch die Abos eingesammelten Umsätze sollen unter den Programmentwicklern je nach Nutzung aufgeteilt werden. 30 Prozent behält sich Macpaw ein, von dieser Summe sollen aber zwei Drittel an Entwickler ausgeschüttet werden, die neue Nutzer vermitteln.

Noch könnt ihr euch auf der Setapp-Website nur für einen Testlauf registrieren. Die öffentliche Betaphase soll im Dezember beginnen. Anfang 2017 soll das Netflix für macOS-Programme für die Allgemeinheit freigegeben werden.

Auch interessant: Apples große Säuberung – Fast 50.000 Apps aus dem App Store verschwunden

via www.heise.de

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