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Entwicklung & Design

REST-API mit Google-Spreadsheet erstellen: Mit Sheetsu in wenigen Klicks zum Ziel

Mit Sheetsu und Google-Spreadsheet zur eigenen REST-API. (Grafik: Shutterstock)

Eine REST-API ist eine feine Sache, denn damit können wir unkompliziert und einfach Daten von einem Service abrufen. Wie man aus einem Spreadsheet eine funktionstüchtige REST-API exportieren kann, erklärt dieser Artikel.

Spreadsheets kennen wir schon von Excel oder Numbers, mit dem wir mathemathische Operationen, Kalkulationen und Berechnungen durchführen können. Auch Google hat eine Online-Lösung namens Google Spreadsheet entwickelt, die zu den Google Docs gehört. Mit diesen „Spreadsheets“ können wir eine fertige REST-API erstellen.

REST-API: Sheetsu und Google Spreadsheet

Damit wir starten können, benötigen wir zuerst einen Google-Account. Dieser Account wird als Login für Sheetsu benutzt und dient für den Zugriff auf die angelegten APIs. Sie können über die Sheetsu-Oberfläche aufgerufen oder gelöscht werden. Das Demo-Spreadsheet können wir als Test für unsere erste API benutzen – dafür geben wir die Google-Spreadsheet-URL auf der Startseite ein und werden direkt zum Login weitergeleitet. Nach dem Login erhalten wir automatisch unsere REST-API. Unter unserer REST-API finden wir die dazugehöre Dokumentation, die uns alle wichtigen Funktionen beschreibt. Wollen wir zum Beispiel nur alle Titel ausgeben, können wir dies mit /column/title tun.

Eine umfangreiche Tabelle für den REST-API-Export. (Screenshot: Sheetsu)
Eine umfangreiche Tabelle für den REST-API-Export. (Screenshot: Sheetsu)

Jede Spalte ist ein Key und jede Zeile ein Objekt. Somit können weitere umfangreichere Beispiele erstellen. Sollten wir diese Tabelle als REST-API importieren, würde der JSON-Response folgendermaßen aussehen:

{
"status": 200,
"success": true,
"result": [
{ "Id": "1", "Name": "Peter", "Score": "43" },
{ "Id": "2", "Name": "Lois", "Score": "89" },
{ "Id": "3", "Name": "Meg", "Score": "10" },
{ "Id": "4", "Name": "Chris", "Score": "-9" },
{ "Id": "5", "Name": "Stewie", "Score": "72" },
{ "Id": "6", "Name": "Brian", "Score":"80" }
]
}

REST-API: Die Möglichkeiten hinter der Idee

Sheetsu legt nur eine einfache REST-API-Hierarchie an, doch diese Möglichkeit reicht meist für einfache Datensätze aus. Der große Vorteil von Sheetsu ist die einfache Datenpflege unserer REST-API und die Zeitersparnis.

Möchten wir auf unserer statischen Webseite beispielsweise alle Klienten und Agenturen ausgeben, für die wir schon tätig waren, können wir diese über Sheetsu integrieren.  Wir würden ein Google-Spreadsheet mit allen Datensätzen anlegen und diese umwandeln, anschließend bauen wir die REST-API in unsere Seite ein. Es ist kein Backend erforderlich, um die Daten einzutragen. Wer einigermaßen Computer-affin ist, kann sie demnach pflegen. Genau so würde das auch mit einem Portfolio oder einer Speisekarte funktionieren, die direkt vom Kunden gepflegt werden soll.

Wichtige und geheime Daten sollten nicht über Sheetsu bereitgestellt werden. Doch für öffentliche Informationen, für die das Zeit-Budget und die erforderlichen Kenntnisse gering ausfallen müssen, ist es eine perfekte Mini-Lösung.

Ebenfalls interessant: unser Artikel über die Platzhalter-API JSONPlaceholder.

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3 Reaktionen
Mike

Was es nicht alles gibt, coole Info, danke

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Jonathan Schneider

Dafür sind wir da! ;)

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Michael Oblak

Hallo, Ich bin Sheetsu founder. Vielen Dank für das Schreiben über uns!

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