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Shippo: Deutsche Gründer erhalten 20 Millionen für den Kampf gegen Amazon

Shippo. (goshippo.com)

Das von deutschen Gründern im Silicon Valley gegründete Versand-Startup Shippo hat eine Investition von 20 Millionen US-Dollar ergattert – um den Kampf gegen Amazon zu verstärken.

Shippo: Millionen für deutsches Erfolgsstartup im Silicon Valley

Shippo ist eine echte deutsche Erfolgsstory im Silicon Valley. Seit rund drei Jahren sind Laura Behrens Wu und Simon Kreuz mit dem Startup, das Amazon Konkurrenz machen will, am Start. Im Januar 2017, als die beiden deutschen Gründer in die Forbes Top-30-Liste erfolgreicher Unternehmer unter 30 Jahren aufgenommen wurden, meldeten sie schon 10.000 Kunden. Jetzt hat Shipp 20 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt, wie Forbes berichtet.

Das Shippo-Büro in San Francisco. (Foto: Florian Blaschke)

Die Finanzierungsrunde (Series B) wurde von den auf E-Commerce spezialisierten Investoren von Bessemer Venture Partners angeführt. Das Geld soll in den Ausbau der Geschäftsaktivitäten fließen, mit denen Shippo dem Branchenriesen Amazon weiter auf die Pelle rücken will. So sollen etwa mehr mittelgroße Kunden an Land gezogen werden. Außerdem will Shippo die Zahl der Partnerschaften mit Plattformen wie Godaddy oder Weebly ausbauen.

Shippo hat eine Technologie entwickelt, die es vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglicht, den Versand ihrer Online-Produkte an Kunden zu vereinfachen. Behrens Wu sagte gegenüber Forbes, dass sie Online-Händler möge, die ihre kreativen Produkte online verkaufen wollten und damit ein tragfähiges Geschäftsmodell betreiben. „Meiner Meinung nach“, so Behrens Wu, „sollten sie sich keinerlei Gedanken über den Versand machen müssen. Denn wir sollten die dafür notwendige Software anbieten.“

Shippo: Versandlösung steigert Kundenumsätze

Ob der Einsatz der Shippo-Lösung die Umsätze von Online-Händlern tatsächlich steigert, ist schwer nachzuvollziehen. Schließlich gibt es ohne eine Versandlösung gar keine Umsätze in einem Shop im Internet. Laut Shippo hat der durchschnittliche Kunde des Startups innerhalb des ersten Jahres seine Versandumsätze um 71 Prozent steigern können. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben zudem an KI-Tools, um die Versandraten zu verbessern.

Shippo founders Laura Behrens Wu and Simon Kreuz have been recognized in the 2017 Forbes #30under30 for Enterprise Tech! Listen in and chime in with questions!

Posted by Shippo on Wednesday, January 4, 2017

Shippo hatte schon im September 2016 eine Investition in der Höhe von sieben Millionen US-Dollar verbuchen können. Alles über die Geschichte des von deutschen Gründern ins Leben gerufene Startup lest ihr in dem t3n-Porträt: Amazon auf die Pelle gerückt – Wie zwei Deutsche im Silicon Valley den E-Commerce aufmischen.

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Ein Kommentar
Thomas

Kampf gegen Amazon? Stürmen die jetzt mit Baseballschlagern und Mistgabeln das Hauptgebäude?^^

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