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Sex, Shoes and Rock’n’Roll: Die Sieger des Shop-Usability-Awards

Goldener Konfettiregen beim Shop-Usability-Award. (Foto: Shoplupe GmbH / Maxx Prechtl)

Neben Markenshops trug in diesem Jahr auch so mancher interessanter Nischenshop den Sieg davon. Eine Zusammenfassung des Shop-Usability-Awards 2016.

Als die Konfettikanonen rauschend und glitzernd zuschlugen, ging in der Dämmerung des 22. September der offizielle Höhepunkt des diesjährigen E-Commerce-Zirkus zu Ende: der Gala-Abend zum Shop-Usability-Award im eleganten Gloria-Filmpalast im Münchner Zentrum. Gefeiert wurden die Preisträger Amorelie, der Sonderpreisträger Shoemates und weitere prämierte Onlineshops.

In diesem Jahr führten bildgewaltige Onlineshops wie Springlane, Bench oder Puma mit einem starken Augenmerk auf Inspiration das Feld der über 500 Bewerber klar an. Die Kategorie „Small Business“ ist war in diesem Jahr zum ersten Mal vertreten, den Sieg trug das Münchner Unternehmen Holzleute davon.

Amorelie: Der Gesamtsieger des Shop-Usability-Awards

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Der Gesamtsieger des Shop-Usability-Awards: Der Erotikversender Amorelie.de. (Grafik: Shoplupe GmbH)

Die frisch getaufte Trophäe „Emily“ durfte dieses Jahr von Amorelie.de mit nach Hause genommen werden. Die Jury des Awards: „Der Erotikversender Amorelie wurde bester Shop in der Kategorie „Special Interest“ und Gesamtsieger des neunten Shop-Usability-Awards. Die Jury fand den Shop authentisch, natürlich und lebensfroh. Es ist gelungen, Liebesspielzeug salonfähig zu verkaufen.“

In einem früheren, ausführlichen Porträt von Amorelie.de und einem t3n-Exklusiv-Interview mit Gründerin Lea-Sophie Cramer erfahrt ihr mehr über den diesjährigen Preisträger.

(Foto: Shoplupe GmbH / Maxx Prechtl)

Das Team von Amorelie.de. (Foto: Shoplupe GmbH / Maxx Prechtl)

Shoemates.de: Sonderpreis für das beste soziale E-Commerce-Projekt

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Mit shoemates bekam ein sozial engagiertes Startup einen Sonderpreis – rechts im Bild: Gründer Obaid Rahimi. (Grafik: Shoplupe GmbH)

Obaid Rahimi und sein Team aus Absolventen und Studenten der Universität Passau verkaufen auf shoemates.de nicht nur besondere gestylte Schuhe aus Leinen und Leder, die dem traditionellen argentinischen Schuh namens „Alpargata“ nachempfunden sind, sondern verschenkt für jedes Paar verkaufter Schuhe ein Paar Kinderschuhe in Afghanistan.

Damit die Hilfe nicht bei einem einmaligen Geschenk bleibt, werden die verschenkten Schuhe bei einem Partner direkt vor Ort in Rahimis Heimat Afghanistan produziert. So bleibt der Umsatz im Land und es werden zusätzlich Arbeitsplätze geschaffen.

BR-Beitrag über Shoemates: 20 Minuten

Alle Kategoriesieger des Shop-Usability-Awards in der Übersicht

Der Shop-Usability-Award

Veranstalter Johannes Altmann und das Team von Shoplupe führt die Vorauswahl der Onlineshops anhand eines detailliert ausgearbeiteten Anforderungskatalogs durch. Die dazugehörige Excel-Auswertung könnte schon fast, wie eindrucksvoll auf der Bühne demonstriert, als Tapete für ein kleines Zimmer dienen.

So erklärt das Team die Auswahl: „Schwerpunkt des Prüfkatalogs war dieses Jahr das Einkaufserlebnis im Shop. Die Aspekte der sogenannten hedonischen Qualität gehen über die reine Nutzbarkeit hinaus und sollen dem Nutzer Freude und Spaß bereiten. Wenn ein Shop stimulierend positiv wirkt oder durch sein Design ein bestimmtes Image kommuniziert, ist der Aspekt der User Experience erfüllt. Ein Shop muss dazu spannend sein, schön, anziehend, sympathisch und abwechslungsreich.“

Die Jury setzt sich aus Experten der E-Commerce-Szene im deutschsprachigen Raum zusammen. Mit an Bord des bedeutendsten E-Commerce-Awards Deutschlands sind unter anderem Jochen Krisch von excitingcommerce, Thomas Lang von Carpathia, Peter Höschl von Shopanbieter.de und viele, viele weitere – unter anderem auch t3n-Ressortleiter E-Commerce Jochen G. Fuchs.

Der nächste Shop-Usability-Award wird am 22. Juni 2017 im Rahmen der K5 Konferenz in München verliehen.

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