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Shopify investiert 1 Milliarde Dollar in Fulfilment-Netzwerk

Shopify Office in Montreal. (Foto: Officelovin.com)

Der SaaS-Anbieter Shopify baut seine Plattform aus und bietet Händlern zukünftig intelligentes Fulfilment aus eigener Hand an.

Mit den 41 Milliarden US-Dollar Handelsumsatz seiner Händler kann sich Shopify schon in einem Atemzug mit Amazon nennen lassen – das reicht Gründer Tobias Lütke aber noch nicht. Jetzt startet das kanadische E-Commerce-Unternehmen ein eigenes Fulfilment-Netzwerk und will den Versand für seine Händler übernehmen.

7 Logistikzentren für 1 Milliarde Dollar

Während der Keynote der Shopify-Unite-Konferenz in Toronto verkündete Chief-Product-Officer Craig Miller, dass das Unternehmen bis zum Ende des Jahres ein eigenes Logistiknetzwerk für seine Händler aufbauen will. Aufbau und Betrieb der sieben Logistikzentren sollen sich insgesamt auf über eine Milliarde Dollar Kosten belaufen. Shopify will sowohl selbst Hand an legen als auch Partnerunternehmen für den Betrieb der Logistikzweiges einsetzen.

Intelligente Warenflusssteuerung

Machine-Learning und Predictive Analytics sollen bei Shopify zum Einsatz kommen, um die benötigten Waren immer am rechten Platz für den Kunden aufzubewahren – so soll eine schnelle Lieferzeit innerhalb von zwei Tagen in den gesamten USA gewährleistet werden.

Speziell auf Händler abgestimmt

Die Pakete aus den Shopify-Logistikzentren werden auf Wunsch im Design oder mit dem Logo des Händlers versandt. Bei der Keynote der Veranstaltung konnte sich das Unternehmen dementsprechend versteckte Seitenhiebe auf Amazon nicht verkneifen: Man wolle ja nicht, dass da ein fremdes Logo auf den eigenen Kartons klebt, hieß es sinngemäß.

Die Zentren sind bereits mit einer kleinen Anzahl an Händlern in Betrieb – ab sofort können Händler mit täglichen Sendungen zwischen zehn und 10.000 Stück ebenfalls an dem Dienst teilnehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Händler mit kleineren und größeren Sendungsmengen folgen.

Nähere Informationen zu einem möglichen Deutschlandstart liegen zwar nicht vor, CPO Miller schließt das im Gespräch mit t3n aber nicht aus: „Über kurz oder lang haben wir viele Produkte zuerst in den USA und später in Europa gestartet.“

Disclosure: Die Reise unseres Autors zur Shopify Unite nach Toronto wurde von Shopify finanziert. Einfluss auf die Berichterstattung hat das nicht.

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