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Shopping am Black Friday: Für den stationären Handel eher flop, aber für den E-Commerce top

Schnäppchenjagd am Black Friday zunehmend online. (Foto: Shutterstock)

In den vergangenen Jahren hat sich der Black Friday immer mehr zu einem Online-Shopping-Tag gemausert. Allein in den USA wurden Waren im Wert von sechs Milliarden US-Dollar verkauft.

Thanksgiving und Black Friday läuten in den USA traditionell das für den gesamten Handel wichtige Weihnachtsgeschäft ein. Anders als früher stürmen die Kunden mittlerweile am Black Friday weniger die traditionellen Ladengeschäfte, sondern suchen online nach Schnäppchen. Allein in den USA haben die Umsätze der Online-Händler am Black Friday gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent zugelegt und die Marke von sechs Milliarden Dollar übertroffen, wie Daten von Adobe Analytics zeigen.

Black Friday und Thanksgiving: Umsatzzuwächse im zweistelligen Prozentbereich

Am Donnerstag, dem sogenannten Thanksgiving Day, ging es demnach um 28 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar nach oben. Adobe Analytics hat die Umsatzzahlen von 80 der 100 größten Händler ausgewertet, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Im stationären Handel gingen sowohl die Umsätze als auch die Kundenzahlen an den beiden Tagen dagegen erneut zurück.

Vorläufigen Zahlen der Analysefirma Retail-Next fielen die Nettoumsätze um vier bis sieben und die Zahl der Kunden, die die Läden betreten haben, um fünf bis neun Prozent. Damit setzt sich der Negativtrend der vergangenen beiden Jahre fort. 2017 gingen die Umsätze im Vergleich zum Jahr zuvor um 8,9 Prozent zurück, ein Jahr zuvor wurde ein Minus von 4,2 Prozent verzeichnet.

Allerdings haben die meisten großen Handelsunternehmen in den vergangenen Jahren enorm in den E-Commerce-Bereich investiert und profitieren so auch von dem Online-Boom. Laut dem Deloitte-&-Touch-Analysten Bill Park würden die Online-Einkäufe den Besuch im Laden ergänzen. Für Käufer und Einzelhändler komme es zu einer Annäherung der beiden Plattformen.

Black Friday: Analysten mit Start in das Weihnachtsgeschäft zufrieden

Die Analysten zeigten sich laut Reuters mit dem Start in das Weihnachtsgeschäft in den USA jedenfalls zufrieden. Einer Prognose der National Retail Federation zufolge sollen die Umsätze im Handel im November und Dezember gegenüber 2017 um 4,3 bis 4,8 Prozent steigen. Dann würden rund 720 Milliarden Dollar umgesetzt. In den vergangenen fünf Jahren ging es mit den Umsätzen im Schnitt um jeweils 3,9 Prozent nach oben.

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