Analyse

Shopping-Trends: So könnten wir in 5 Jahren einkaufen

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7. Mobile Payment: Das Smartphone wird zum selbstverständlichen Bezahlinstrument – selbst im bargeldverliebten Deutschland

Bislang erntet man gerade bei Discountern oft verständnislose Blicke, wenn man beim Bezahlen statt der Geldbörse das Smartphone zückt. Und auch wenn der aktuelle Pace-Report, eine Studie zur Kundennutzung von Finanzprodukten, noch konstatiert, dass bisher erst elf Prozent der Deutschen Mobile-Payment-Apps nutzen, wird sich das vielleicht schon sehr bald ändern. Spätestens wenn in einigen Monaten (hoffentlich – geplant ist das ja schon länger) das NFC-basierte Bezahlverfahren Apple Pay in Deutschland startet und auch Android Pay den hiesigen Markt erobert, dürfte das den Durchbruch für das Bezahlen kleinerer Beträge via Smartphone bringen. Dann lassen sich alle gängigen Debit- und Kreditkarten ebenso wie Kundenkarten und Bonus-Sammel-Accounts auf dem Smartphone speichern und on- wie offline einsetzen.

Das Smartphone wird so zur virtuellen Geldbörse – eine Vorstellung, die zumindest hierzulande bei vielen Kunden Unbehagen verursacht. Und deswegen werden wir gerade in Deutschland eines nicht sehen: die vollständige Abkehr der Nutzer vom Bargeld. Denn anders als etwa in skandinavischen Ländern, in Frankreich oder in den USA, wo die Kreditkarte das wichtigste Zahlungsmittel ist und man als Barzahler schon fast misstrauisch angesehen wird, ist die Liebe der Deutschen zum Bargeld ungebrochen: Eine Bundesbank-Studie ergab, dass vier Fünftel aller Einkäufe hierzulande in bar beglichen werden und die ING Diba ermittelte kürzlich, dass 84 Prozent der Deutschen sich nicht vorstellen können, ausschließlich bargeldlos zu bezahlen.

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