News

Sicherheit: Apple testet biometrisches Einloggen auf iCloud-Webseite

(Screenshot: iCloud)

Wer die aktuellen Betaversionen von iOS 13, iPad OS oder MacOS Catalina installiert hat, kann sich auf der Beta-Webseite von iCloud mit Gesichtsscan oder Fingerabdruck einloggen. Dabei kommt wohl kein Webauthn zum Einsatz.

Apple ermöglicht es bestimmten Nutzern, sich mithilfe biometrischer Verfahren in die Webseite der iCloud einzuloggen. Wie die Internetseite 9to5Mac berichtet, können Nutzer der aktuellen Betaversionen sich unter beta.icloud.com mit einem Gesichtsscan (Face-ID) oder einem Fingerabdruck (Touch-ID) identifizieren – ein Passwort muss nicht mehr eingegeben werden. Das funktioniert auch ohne Webauthn. Der Standard für passwortloses Anmelden und Zwei-Faktor-Authentifizierung muss in den experimentellen Einstellungen des Browsers erst aktiviert werden.

Das passwortlose Anmelden mit der Apple-ID soll bei allen Nutzern funktionieren, die auf ihren Geräten die aktuelle Betaversion von iOS 13, iPad OS oder MacOS Catalina aufgespielt haben. Anhand eines iPad Pro mit der Betaversion von iPad OS, Apples neuem, besser auf Tablets zugeschnittenem iOS, können wir das bereits ausprobieren: Rufen wir die iCloud-Webseite auf, werden wir gefragt, ob wir uns mit Face-ID einloggen möchten.

In Safari und Chrome möglich

Das funktioniert sowohl mit Safari als auch in Googles Chrome-Browser. Klicken wir auf „Weiter“, wird unser Gesicht erkannt und die Startseite von iCloud aufgerufen. Mit einem iPhone, auf dem die aktuelle Version von iOS 12 läuft, erhalten wir hingegen kein Angebot von biometrischen Identifikationsmöglichkeiten. Auch auf Geräten, die noch keinen Fingerabdrucksensor haben, funktioniert das System natürlich nicht.

In den experimentellen Einstellungen von Safari lässt sich Webauthn zwar bereits aktivieren, auf der Testwebseite Webauthn.io wurde erkannt, dass Safari die Webauthn unterstützt – registrieren und anmelden konnten wir uns in einem Test jedoch noch nicht. Unter Android konnten wir Webauthn bereits als zweiten Faktor auf Dropbox verwenden. Passwortlos konnten wir uns unter Android jedoch noch nicht anmelden. Neben Android bietet auch Windows Hello die Funktion zum passwortlosen Anmelden.

Autoren des Artikels sind Tobias Költzsch und Moritz Tremmel.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung