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Microsoft und Siemens investieren in Robotik-Startup Wandelbots

Wandelbots will mit dem TracePen das Anlernen von Robotern vereinfachen. (Foto: Wandelbots)

Das Dresdner Stratup Wandelbots möchte Roboter für die breite Masse nutzbar machen – und hat dafür jetzt ein Investment über 30 Millionen Euro eingesammelt.

Roboter für alle möglich machen, das ist die Mission des Robotik-Startups Wandelbots. Dafür wollen die Gründer des Dresdner Startups die Programmierung der Roboter deutlich vereinfachen. Mit einem sogenannten Tracepen, also einem digitalen Stift, soll man Maschinenhelfern vormachen können, welche Aufgaben sie ausführen sollen. Eine Software wandelt die Bewegung des Stiftes dann automatisch in Programmiercode um. Diese Methode, Roboter anzulernen, sei dabei gut 70 Mal schneller als herkömmliches Programmieren.

Microsoft und Siemens investieren

Um diese Technologie weiter voranzutreiben, hat das Startup Wandelbots nun eine Series-B-Finanzierungsrunde geschlossen und damit 30 Millionen Euro frisches Kapital eingesammelt. Angeführt wurde die Series B von dem VC 83North, der auch in das Münchner Software-Unternehmen Celonis führend investiert hat. Neu unter den Investoren sind außerdem Microsofts Investmentfonds M12 und der Startup-Ableger von Siemens, Next47.

Auch die Bestandsinvestoren Paua Ventures, EQT Ventures und Antlantic Labs haben sich an der Series B beteiligt und erneut investiert. In ihrer Series A hatten Wandelbots gut sechs Millionen Euro Kapital eingesammelt.

Bisher beherrschen vor allem große Industrieroboter die Robotikbranche. Kleinere, kollaborierende Roboter, Cobots, sind bisher noch selten. Damit diesen kleinen Robotern der große Durchbruch gelingt, sollen sie durch Laien bedienbar werden. Und das möchte Wandelbots mit ihrer Anlernmethode durch den Tracepen ermöglichen.

Das Dresdner Startup konnte schon einige Großkunden für sich gewinnen, so zum Beispiel Volkswagen oder BMW. Am 17. Juni soll die zweite Generation des Tracepens nun für die breite Masse gelauncht werden.

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