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Nach Ausstieg aus Drivenow: Sixt plant eigenes Carsharing

Sixt. (Foto: dpa)

Sixt ist seine Anteile am Carsharing-Dienst Drivenow seit Ende Januar los. Jetzt will der Autovermieter in direkte Konkurrenz treten und ein eigenes Carsharing auf die Beine stellen.

Zwischen BMW und Sixt brodelt es seit Monaten. Gerüchten zufolge planen die beiden großen Carsharing-Plattformen Car2Go und Drivenow eine Fusion. Das passte dem Sixt-Gründer und 50-prozentigem Anteilseigener an Drivenow, Erich Sixt, nicht. Im März 2017 sagte er: „Ich kann mir überhaupt keine Zusammenarbeit zwischen BMW und Daimler in diesem Bereich vorstellen.“ Ende Januar hat Sixt alle Drivenow-Anteile an BMW abgetreten, was der Fusion mit Car2Go den Boden ebnet.

Mehr als nur Carsharing: Sixt plant eigene Mobilitätsplattform

Damit ist für Sixt das Thema Carsharing aber nicht gestorben, wie das Unternehmen im Zuge seiner Bilanzkonferenz am Donnerstag bekannt gab.

Erich Sixt will mit einem eigenen Carsharing-Dienst mit Car2Go und DriveNow konkurrieren. (Foto: dpa)

So bereitet Sixt nach dem Ausstieg aus Drivenow für seine Kunden eine neue Mobilitäts-Plattform vor. Dort sollen alle Angebote des Unternehmens gebündelt werden; die Vorbereitungen für den Start, der noch in diesem Jahr erfolgen soll, laufen bereits auf Hochtouren. Der Dienst solle den „Mobilitätsbedarf in vielfältiger Weise abdecken“ können, heißt es von Seiten des Unternehmens.

Die verschiedenen Mobilitätsangebote von Sixt – die klassische Autovermietung, aber auch Transferservices, die bislang eigenständige Produkte sind – sollen künftig unter einem Dach und einer Marke verbunden und integriert werden. Auch der in Entwicklung befindliche neue Carsharing-Dienst werde ein Bestandteil dessen. „Für den Kunden bedeutet das volle Flexibilität“, erklärte das Unternehmen.

Sixt tritt in direkte Konkurrenz zu Car2Go und Drivenow

Mit dem eigenen Carsharing-Dienst bietet Sixt seinem alten Partner Drivenow, aber auch dem Daimler-eigenen Angebot Car2Go die Stirn. Für Kunden könnte die neu entstehende Plattform eine interessante Alternative zu den bestehenden Playern werden.

Drivenow. (Foto: BMW)

Falls Car2Go und Drivenow ihre Kräfte mit einer Fusion bündeln, könnte es für Sixt auf der anderen Seite nicht leicht werden, dem neu entstandenen großen Player Paroli zu bieten. Neueste Gerüchte besagen, dass die beiden Marken zwar erhalten bleiben, die IT-Infrastruktur und das Backend, die erst den Betrieb der Dienste ermöglichen, aber langfristig zusammengelegt werden sollen. Mit diesen Schritten dürfte es zu massiven Kosteneinsparungen kommen, die womöglich auch an die Kunden weitergegeben werden könnten.

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2 Reaktionen
echtdigital

"Das passte dem Sixt-Gründer und 50-prozentigem Anteilseigener an Car2Go, Erich Sixt, nicht." War Sixt nicht 50-prozentigem Anteilseigener an DriveNow? Nur so mal als Smartass-Anmerkung

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Andreas Floemer

Danke für den Hinweis. Ist korrigiert. Letztens Endes ist es eh bald mehr oder weniger eins. :-P

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