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20 Millionen Dollar für die Sketch-Erfinder

Die Sketch-Gründer Emanuel Sá and Pieter Omvlee. (Foto: Sketch)

Sketch zählt zu den beliebtesten Design-Tools am Markt. Jetzt haben sich die Gründer zum ersten Mal in der fast zehnjährigen Firmengeschichte Geld von externen Investoren besorgt.

Für viele Designer ist Sketch kaum noch aus dem Arbeitsalltag wegzudenken. Mehr als eine Million Menschen nutzen das Designwerkzeug, um beispielsweise Vektorgrafiken für Websites und Apps zu erstellen. Umso überraschender ist es, dass die Londoner Firma hinter dem Tool bislang völlig ohne Risikokapital ausgekommen ist.

Das ändert sich jetzt. 20 Millionen Dollar steckt der US-Geldgeber Benchmark Capital in Sketch. Wie hoch die Firma im Rahmen der Series-A-Finanzierung bewertet wurde, lassen die Beteiligten offen. Mit dem Geld, so das Team hinter dem Design-Tool, soll vor allem die Entwicklung neuer Features beschleunigt werden.

Zwei bereits angekündigte neue Funktionen zeigen, wohin die Reise geht: Ab Sommer 2019 soll Sketch for Teams erscheinen. Mit einem Kollaborations-Feature sollen Teams gemeinsam an Sketch-Entwürfen arbeiten können. Damit wollen die Macher auch die Sketch-Cloud stärker in den Fokus rücken. Gegen Ende 2019 soll außerdem eine Web-Version des Programms auf den Markt kommen. Geplant ist dann beispielsweise die gemeinsame Bearbeitung und Kommentierung von Entwürfen direkt im Browser. Außerdem gibt es eine Developer-Handoff-Funktion.

Sketch-Konkurrenz mit vollen Kriegskassen

Sketch will mit dem Geld und den neuen Features zu Konkurrenten wie Invision und Figma aufschließen. Beide Anbieter hatten erst kürzlich frisches Kapital von Investoren erhalten. Die Firma hinter dem kollaborativen Design-Tool Figma etwa sammelte im Februar rund 40 Millionen Dollar ein. Invision wiederum im Dezember 115 Millionen Dollar. Allein die Bewertung von Invision liegt derzeit bei 1,9 Milliarden Dollar.

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Ein Kommentar
Peter Behrens
Peter Behrens

was fehlt sind elementare Dinge wie kollaborativ an einer Datei zu arbeiten. Sprich auch mit externen Personal.
Und eine integrierte Versionierung fehlt auch noch.

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