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Sky Q: Mit Set-Top-Box und Offline-Modus gegen Netflix

Sky Q (Bild: Sky)

Mit seinem neuen Produkt Sky Q will sich der Pay-TV-Sender neu erfinden. Bei Sky Q, das auch als „Project Ethan“ bekannt ist, handelt es um sich mehr als nur eine Set-Top-Box – es ist ein ganzes Konzept, mit dem das Unternehmen seinen Schritt in das Zeitalter des ubiquitären Video-Streamings schaffen will. Das Angebot wird zuerst in Großbritannien und Irland starten, ein Deutschlandstart erfolgt später. 

Sky Q: Mehr als nur eine Set-Top-Box

Mit Sky Q hat der Pay-TV-Anbieter eine ganze Suite an Produkten aus der Taufe gehoben, mit der Kunden nicht nur auf ihrem heimischen TV-Gerät Inhalte konsumieren können, sondern auch auf dem Tablet und unterwegs. Als Basis fungiert weiterhin eine Set-Top-Box. Mit Sky Q Silver oder Sky Q werden Filme, Serien und Co. unter anderem verwaltet, das Gerät dient aber auch als Streaming-Zentrale für das ganze Haus.

(Bild: Sky)
Die Nutzeroberfläche der Sky-Boxen soll umfangreich überarbeitet worden und leichter bedienbar sein. (Bild: Sky).  (Bild: Sky)

„Sky Q is more than a new 4K box, it's the connected future of Sky TV“

Bei der Sky Q Silver handelt es sich um das große Set-Top-Box-Modell, das bis zu zwei Terabyte Speicherkapazität besitzt und die Aufnahme sowie Wiedergabe von 4K-Inhalten unterstützt. Die Silver besitzt zwölf Tuner, mit denen weitere im Haus verteilte Sky-Q-Hubs oder die Sky Q Mini mit Inhalten versorgt werden können. Neben der Silver bietet Sky eine abgespeckte Box an, die nur einen Terabyte großen Speicher besitzt und weniger Sky Q Hubs mit Inhalten versorgen kann.

Die Sky Q Silver ist dazu imstande, vier Filme gleichzeitig aufzunehmen und einen weiteren abzuspielen. Beim erwähnten Sky Q Mini handelt es sich um eine Box, die ihre Inhalte drahtlos von der Q Silver bezieht, aber gleichzeitig auch Hubs mit Content versorgen kann. Im Grunde kann die Mini als eine Art Content-Switch betrachtet werden. Damit die Streaming-Qualität im ganzen Haus gewährleistet ist, fungiert jede Box und jedes Hub gleichzeitig als WiFi-ac-Hotspot und Powerline-Adapter.

Den Sky-Q-Set-Top-Boxen liegt eine Bluetooth-Fernbedienung bei. (Bild: Sky)
Den Sky-Q-Set-Top-Boxen liegt eine Bluetooth-Fernbedienung mit Touchpad bei. (Bild: Sky)

Mehr noch: Mithilfe einer Sky-Q-App können Inhalte von der Q-Silver-Box direkt auf bis zu zwei Tablets gestreamt werden, sofern sie sich im gleichen Netzwerk befinden. Ist man unterwegs und möchte sich mit Sky-Inhalten unterhalten, kann man sie auch auf dem Tablet speichern – einem unterhaltsamen Langstreckenflug oder einer Zugfahrt steht nichts mehr im Wege. Eine Smartphone-App befindet sich auch in Entwicklung.

(Bild: Sky)

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Sky Q „Fluid Viewing“: Film am Fernseher starten, am Tablet nahtlos weitersehen

Ein praktisch klingendes, aber nicht neues Feature von Sky Q ist die Möglichkeit, einen Film auf einem der verbundenen Geräte zu starten und bei Bedarf nahtlos auf einem anderen weiterzusehen. Eine ähnliche Funktion bietet beispielsweise auch Netflix an.

(Bild: Sky)
Sky Q: Filme lassen sich auch offline ansehen. (Bild: Sky)

Darüber hinaus können nicht nur Sky-Inhalte konsumiert werden. User können beispielsweise ihre Facebook-Fotos, YouTube-Videos oder auch Musik per AirPlay und Bluetooth auf den Fernseher beziehungsweise auf ein TV-SoundSystem übertragen. Sky hat außerdem Partner wie Vevo und Condé Nast Entertainment ins Boot geholt – letztere liefern unter anderem Content von GQ, Vanity Fair, Vogue und WIRED. Später sollen laut Sky weitere Partner folgen.

Sky Q auch für Deutschland

Bisher wurde Sky Q nur für Großbritannien und Irland offiziell angekündigt. Der Start soll Anfang nächsten Jahres erfolgen – Preise wurden noch nicht kommuniziert. Auf Anfrage von t3n bei Sky Deutschland bestätigte man, dass das Konzept auch in Deutschland Einzug halten wird. Wann genau das geschehen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

„Wir werden die Vorzüge von Sky Q auch für unsere Kunden in Deutschland bereitstellen. Noch steht dafür kein konkreter Zeitplan fest. Sobald wir weitere Details haben, werden wir die kommunizieren.“ – Sky Deutschland

via www.engadget.com

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Eine Reaktion
Usability ist wichtig

Das wichtigste ist Usability. Die meisten Fernseher und Settopboxen sind schlecht nutzbar.

Nicht überall ist Internet. Die gigantische Free-TV-Menge finanziert die meisten Serien zumindest teilweise. NetflixOriginals/AmazonOriginals ist nur ein kleiner Teil der produzierten Menge.
Interessant also das Tuner eingebaut sind. Sowas wünscht man sich als Basis für VDR.
Die 12 Tuner beweisen auch das die Leute eigenständig selber gucken und nicht mehr wie die Internet-Ausdrucker mit der kompletten Großfamilie vor dem TV alle dasselbe schauen auch wenn Sherlock (wohl wieder nächsten Januar in echtem FullHD kostenlos bei BBC), Dschungelcamp oder Walking Dead doch Community-Erlebnis bieten.

"Ist man unterwegs und möchte sich mit Sky-Inhalten unterhalten" hatte ich erst als "und möchte sich mit Sky-Inhalten mit Kumpels unterhalten" interpretiert. Ich glaube hier wurden auch Netflix- oder AmazonPrimeVideo-Plugins vorgestellt damit man mit Kumpels verteilt dasselbe synchron sieht und voll kommentieren kann. UK-Sender machen gerne ihre auf die TV-Serie (aktuell läuft UK-Dschungelcamp glaube ich) Twitter-Tags vor/nach/während der Werbepausen. In Ländern ohne freie Wifis und rückständiger Twitter-Nutzung kann man wohl lange darauf warten...

Damit ist das Apple4TV noch einem Gegner unterlegen. Amazon-Fire2Box und NVidia-Box können auch 4k und kosten um 200 Euro/$.

Wurde nicht von Premiere für die Dbox2 neue Software (nicht nur kleines Update) versprochen ? Ich glaube die ct' testete mal eine Beta-Version. Mal sehen wie gut die Usability der SkyBox wird. Denn die meisten Settopboxen und Fernseher sind viel zu umständlich und praktisch oft kaum bedienbar. Die Rückständigkeit zeigt sich z.B. darin das uralte Designs für PAL/720x576-Designs genutzt werden statt FullHD und UHD-1/"4"k voll auszunutzen so das man in der "TV-Zeitschrift"/EPG/"Programm-Vorschau" der Settopbox nichts angezeigt wird was man hasst und bequem mit dem Finger touched was aufgenommen werden soll um mal ein triviales Beispiel zu liefern.
Linux und vdr auf die Box wäre auch interessant. Vergleiche Dbox2.

Hoffentlich lernen die anderen Settopbox-Anbieter nützliche Features und der bisher teilweise verkrustete Markt (TVs, Wiedergabe, Settop-Boxen, BluRay-Player,...) wird endlich brauchbarer.

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