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Sky will Geld in Berliner Startups stecken

Die Deutschland-Zentrale von Sky in München. (Foto: dpa)

Der Bezahlsender Sky will als Investor in Berliner Startups mit Fokus auf KI und Big Data einsteigen. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Konkurrenz im Streaming-Geschäft.

Der britische Medienkonzern Sky will in den kommenden Jahren als Investor in Unternehmen aus der Berliner Startup-Szene einsteigen. Das bestätigte Carsten Schmidt, Deutschland-Chef des gleichnamigen Bezahlsenders, im Gespräch mit der Welt. Dazu sollen in der Hauptstadt ein neues Büro eröffnet und Kontakte aufgebaut werden. Das Unternehmen will dann in Startups primär aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Big Data investieren.

„Gerade in Berlin gibt es einen unglaublichen Start-up-Spirit und eine großartige Tech- und Innovationsszene mit Pioniergeist und viel Talent“, sagte Schmidt der Zeitung. Das Ziel sei, gezielt in die Entwicklung zukunftsträchtiger Themen zu investieren. „Deshalb hat der Schritt, hierfür eine eigene Präsenz in Berlin zu etablieren, große strategische Bedeutung für uns.“

Sky reagiert auf neue Konkurrenz im Streaming-Geschäft

Wie viel Geld Sky in Berliner Startups investieren will, verriet der Deutschland-Chef nicht. Allerdings gab der Sender gleichzeitig die Förderung von Startups in Israel mit vorerst 3,4 Millionen Euro bekannt. Sky wurde 1990 von Rupert Murdoch gegründet und kommt auf einen Jahresumsatz von 14,7 Milliarden Euro. In Deutschland hat Sky knapp 5,2 Millionen, weltweit rund 23 Millionen zahlende Abonnenten.

Die geplanten Investitionen in Berliner Startups sind auch eine Reaktion auf den wachsenden Streaming-Markt. Vor allem die ebenfalls in London angesiedelte Perform Group, die den populären Sport-Streaming-Dienst Dazn betreibt, macht Sky das Geschäft streitig. Nach einer Bieterschlacht muss sich Sky die Rechte für die Fußball-Champions-League mit Dazn teilen. Darüber hinaus konkurriert Sky im Filmsegment auch mit Anbietern wie Netflix oder Amazon.

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