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Skype-Mitgründer arbeitet an Videostreaming-Portal

VDIO: Von Skype Mitgründer Friis gegründet könnte der Video-on-Demand-Service schon bald für die breite Öffentlichkeit verfügbar sein und auch Blockbuster wie zum Beispiel „The Dark Knight“ bereitstellen.

VDIO steht kurz vor dem Launch: Im Verborgenen von Skype-Mitgründer Janus Friis gegründet und mit einem hochkarätigen Team aus Experten von Skype, Napster, Microsoft, TV Guide und Apache aufgebaut, befindet sich das privat finanzierte Startup derzeit in der geschlossenen Beta-Testphase. Die Website vdio.com lässt mit Bildern von Blockbustern à la „The Dark Knight“ Großes erwarten. Schon bald könnte der Markt der Video-on-Demand-Dienste einen interessanten neuen Player bekommen. 

„VDIO lets you instantly watch the best in TV and movies, right now.“, bestätigen die Verantwortlichen des Services gegenüber GigaOm ihr Vorhaben, einen Video-on-Demand-Dienst starten zu wollen. Zwar wurden das Datum des Starts genauso wie die Preise für die Nutzung nicht bekannt gegeben. Doch allein das Team rund um Janus Friis lässt erahnen, dass VDIO einiges zu bieten haben wird.

VDIO: Alte Weggefährten um Skype-Mitgründer Friis

Bereits 2009, so erläutert Janko Roettgers bei GigaOm auf Basis eigener Recherchen, wurde die Handelsmarke VDIO von einem Unternehmen namens Pulser Music Services Inc beim amerikanischen Patent- und Markenamt registriert. Das ist das Unternehmen unter dessen Copyright die Skype-Gründer Zennström und Friis zuvor bereits den Online-Musik-Dienst RDIO gegründet haben. Die Pulser Music Services Inc wiederum ist ein Zweigunternehmen der privaten Kapitalinvestmentfirma Europlay Capital Advisors, dessen Aufsichtsratsvorsitzender und Geschäftsführer Mark Dyne einer der Ersten war, der in Skype investiert hat. Die Handelsmarke VDIO gehört allerdings nicht der Pulser Music Services Inc, sondern einem amerikanischen Unternehmen namens Project WBS Inc. Auch hier trifft man wieder auf den Namen Mark Dyne. Obendrein begegnet man Semion Smushkevich und Joseph Miller, beide aus den Reihen von Europlay, beim Durchstöbern der Namen, die Project WBS zugehörig sind. Niemand Geringeres als die Europlay Capital Advisors war im Übrigen am Verkauf von Skype an Microsoft beteiligt.

VDIO: Von Skype Mitgründer Friis gegründet, könnte der Video-on-Demand-Service schon bald für die breite Öffentlichkeit verfügbar sein und auch Blockbuster wie zum Beispiel „The Dark Knight“ bereitstellen.

VDIO-Team: Know-how von Skype, Napster, Microsoft, TV Guide und Apache

Auf Anfrage von GigaOm, wer denn nun tatsächlich dem Kernteam von VDIO angehört, fallen prominente Namen wie Ian Aaron als CEO, früher Präsident von TV Guide, oder Justin Erenkrantz als CTO, bis 2010 Präsident der Apache Software Foundation und Zennstroms and Friis’ ehemaliger Wegbegleiter beim Videoportal Joost. Sander Striker, der ebenso sowohl mit Joost als auch mit Apache in Verbindung gebracht werden kann, ist Senior Vice President of Engineering bei VDIO. Priidu Zilmer, ehemalig Visual Designer bei Skype, fungiert als Creative Director, Scott Barrow, vorher bei Napster, ist Senior Vice President of Operations. Patrick Dodd ist bei VDIO Senior Vice President of Global Licensing und Jessica Algazi, ehemals Juristin bei Microsoft, übernimmt die Aufgabe als Senior Vice President of Business Affairs. Offensichtlich also hat Skype-Mitgründer Friis ein hochkarätiges Team zusammengestellt. Wir dürfen gespannt darauf warten, was VDIO in naher Zukunft für uns bereithalten wird.

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3 Reaktionen
Felix

maxdome ist großer Bullshit..
wenn man sowas groß und schlauf aufzieht, macht man in Deutschland am Anfang eventuell Verluste, holt diese in anderen Ländern rein und wenn das Ding in Deutschland groß wird macht man zumindest kleine Gewinne, besser als nix ;)

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Vincent

Klingt klasse, doch wie mein Vorposter schon schrieb denke ich nicht das es eine Deutschland-Unterstützungen gebe bzw. das man es in Deutschland nutzen könnte. Das ist natürlich schade, aber bleibt abzuwarten was draus wird!

Grüße, Vincent

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flobota

Tolle Sache, wir nur wieder nicht in Deutschland funktionieren. Sieht man doch schon bei Angeboten wie Mubi/Criterion Collection oder eigentlich allen Dingen, die in irgendeiner Art und Weise mit urheberrechtlich relevantem Material zu tun haben. Siehe: iCloud, YouTube, Spotify. Musik ist natürlich was anderes als Film, aber wenn ich mir zum Beispiel das dürftige Angebot von Maxdome angucke, sehe ich da auch schwarz.

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