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Slack an der Börse: 50 Prozent Plus

Slack-Zentrale in San Francisco. (Foto: DJSinop/Shutterstock)

Anleger haben sich beim Debüt an der New Yorker Börse um die Aktien des Bürokommunikations-Dienstes Slack gerissen. Der Kurs schoss zum Handelsstart am Donnerstag um rund 50 Prozent in die Höhe.

Die Slack-Aktie ist am Donnerstag zum Kurs von 38,5 US-Dollar in den Handel gestartet – und damit deutlich über dem Ausgabepreis von 26 Dollar, der am Vorabend festgesetzt worden war. Die Papiere wurden unter dem Tickerkürzel WORK an der New York Stock Exchange gelistet.

Slack geht ohne Banken an die Börse

Slack wählte beim Börsengang den Weg einer Direktplatzierung, bei der die Papiere ohne Begleitung durch Investmentbanken gelistet werden. Das spart Gebühren, gilt aber als riskanter, da die Banken als Zwischenhändler und Kursstabilisator ausfallen. 2018 hatte bereits der Musikdienst Spotify auf das ungewöhnliche Verfahren gesetzt.

Bei der letzten Finanzierungsrunde im August wurde Slack laut US-Medien mit gut 7 Milliarden Dollar bewertet. Vorm Börsendebüt waren es schon fast 16 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal stieg Slacks Umsatz im Jahresvergleich um 67 Prozent auf 134,8 Millionen Dollar, es fiel aber ein operativer Verlust von 38,4 Millionen an.

Slack wird täglich von rund zehn Millionen Mitarbeitern verschiedener Firmen benutzt. Mehr als 85.000 Unternehmen sind zahlende Kunden. Zugleich bieten unter anderem Microsoft, Google und Facebook Konkurrenzprodukte an. Seit dem Start 2013 besorgte sich Slack laut Medienberichten rund eine Milliarde Dollar bei Geldgebern. dpa

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