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Slack-Alternative Spectrum wird Open Source

(Bild: Spectrum)

Die Community-Chat-Plattform Spectrum hat ihren Code unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Dadurch können Nutzer die Software jetzt selbst hosten und auch dafür entwickeln. 

Seit Februar 2017 arbeiten die Macher an ihrer Community-Chat-Plattform Spectrum. Bisher gab es nur eine gehostete Version, jetzt ist der Code unter der Open-Source-Lizenz BSD 3-Clause veröffentlicht worden. Damit können Nutzer die Chat-Software auch selbst hosten und sie beispielsweise als Slack-Alternative betreiben.

In einer Ankündigung heißt es, dass die Software auf jeden Fall aktiv weiterentwickelt wird, im selben Atemzug werden neue Entwickler gesucht. Die Macher wollen vor allem Transparenz über ihre Entwicklung schaffen und Feature-Vorschläge noch besser annehmen können.

Spectrum verfolgt einen anderen Ansatz als Slack

Auf der Spectrum-Website können Nutzer Communities finden, beispielsweise die von Sketch. (Screenshot: Spectrum)
Auf der Spectrum-Website können Nutzer Communities finden, beispielsweise die von Sketch. (Screenshot: Spectrum/t3n.de)

In der bisher gehostet angebotenen Version gab es einen etwas anderen Ansatz, als Slack ihn verfolgt. Spectrum richtet sich an Communities, deshalb sind alle eingerichteten Gruppen öffentlich und werden in einer Suche indexiert. Allerdings gibt es auch keine Begrenzung der Suche, der Nachrichtenzahl oder der Channels und Nutzer.

Das Preismodell von Spectrum sieht eine Bezahlung nach Features vor, ein zusätzlicher Moderator oder ein privater Channel kosten beispielsweise 10 US-Dollar pro Monat, werden aber nur nach der tatsächlichen Nutzungsdauer abgerechnet, damit bei einer tagesweisen Nutzung nicht der volle Monatspreis bezahlt werden muss.

Der Code sowie eine Dokumentation liegen auf Github, dort können sich Nutzer an der Entwicklung beteiligen und finden Informationen zum eigenen Hosting. Damit gibt es neben beispielsweise Rocket-Chat oder Mattermost eine weitere Open-Source-Alternative, die auf dem eigenen Server betrieben werden kann.

Passend dazu: Slack-Alternativen – Diese Team-Messenger sind einen Blick wert

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