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Slack Block Kit – das Tool soll Developer und Designer zusammenbringen

(Foto: Shutterstock)

Slack bietet eine Vielzahl an Apps. Um diese besser entwickeln zu können und Designer und Developer näher zueinander zu bringen, stellt das Unternehmen jetzt mit dem Block Kit Builder ein neues Tool bereit.

Viele Nutzer verwenden Slack als leistungsfähiges Kommunikations-Tool für Teams. Was viele nicht wissen: Rund 1.500 Apps lassen sich in Slack integrieren und erweitern die Funktionalität des Dienstes um praktische Zusatzfzunktionen. Dahinter steht eine umfangreiche API, die beispielsweise Anwendungen in den Bereichen Projektmanagement, Marketing und Vertrieb, Reiseplanung oder auch Dateimanagement vereinfacht.

Für die App-Entwickler hat Slack jetzt ein neues UI-Framework namens Block Kit sowie den dazugehörigen Block Kit Builder vorgestellt. Das Prototyping-Tool ermöglicht das schnelle Erstellen von interaktiven Slack-Apps. Bear Douglas, Head of Developer Relations, erklärt im Gespräch mit t3n, an wen sich das Utility in erster Linie richtet: „Das Schöne bei Block Kit und dem Block Kit Builder ist, dass das Design-Team und das Entwickler-Team so einander nähergebracht werden. Designer, denen das Coden eher fern liegt, können so die entsprechenden Inhalte definieren und diese an die Entwickler weitergeben.“ Das Unternehmen will das Block-Kit-Konzept als Verbesserung verstanden wissen, die sich vor allem an Entwickler richtet, die mit UI/UX-Design meist eher wenig am Hut haben.

Slack will Designer und Developer enger zusammenbringen

Dadurch, dass zahlreiche Apps individuell seien und somit nur von einzelnen Teams und Unternehmen genutzt würden, sei dies auch ein Tool für den Endanwender. Slack verspricht sich von einem solchen Entwicklerwerkzeug Impulse für Apps aus der Community: „Unser Plattformökosystem liegt uns sehr am Herzen. Es ist also einfach eine Investition in gute Apps und die Möglichkeit, die Plattform zu bereichern.“ Man verfolge mit dem Tool das Ziel, die Plattform durch Drittanbieter-Tools für alle Benutzer attraktiver zu machen.

Doodle realisiert eine der ersten Anwendungen mit dem Block Kit Builder von Slack. (Bild: Slack)

Das Unternehmen denkt dabei übrigens an unterschiedliche Bildschirmauflösungen – so lässt sich mithilfe eines Schalters schnell überprüfen, wie die jeweilige App auf dem Mobilgerät aussehen wird: „Responsive Design ist bei den Block Kits unerlässlich, denn immer mehr Nutzer verwenden Slack auf ihrem Smartphone. Wir haben das Block Kit so konzipiert, dass es auf mobilen Geräten genauso schön und reibungslos funktioniert wie auf Desktops. Das Layout und die Schaltflächen sollen schließlich auf mobilen Geräten so bedienerfreundlich wie möglich werden – was natürlich eine Herausforderung darstellt, da weniger Platz auf dem Display ist.“

Slack Block Kit: 5 verschiedene Block-Typen

Bisher stehen fünf verschiedene Arten von Blöcken zur Verfügung: Section (ein Text-Container), Context (ein Bereich für Metadaten und erklärende Kontext-Inhalte), Image ( für Bildinhalte) sowie Divider (ein Trennelement, das die Bereiche übersichtlicher voneinander absetzt) und Actions (Buttons, Drop-down-Menü-Elemente und andere „Call to Action“-Elemente).

Erste Anwendungen hat Slack bereits mit mehreren Unternehmen entwickelt, etwa mit Doodle, die so ihre Terminfindungs-Routine in Slack überführt haben, oder mit Optimizely, die Produktmanagement-Teams beim Entwickeln, Testen und Monitoring von digitalen Kampagnen unterstützen können und beispielsweise so A/B-Tests übersichtlicher erscheinen lassen. Der dritte Showcase stammt von Guru, einer Plattform für Wissensmanagement, die auf diese Weise Inhalte übersichtlicher und verständlicher aufbereiten kann.

Der Slack Block Kit Builder wird im Laufe der nächsten Stunden online im Collaboration Hub von Slack verfügbar sein. Ausführliche Informationen stehen dann in der API-Section bereit.

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