Marketing

Das ist Slacks erste Anzeigenkampagne – gelungen?

Startup-News: Slack ist auf einem Höhenflug, wie auch das Motiv seiner ersten Anzeigenkampagne verdeutlicht. (Grafik: Slack)

Slacks erste Anzeigenkampagne ist auf jeden Fall aufsehenerregend – aber ist sie auch ein Hingucker? Wie das Unternehmen mit Ponys, Katzen und Regenbogen bald noch stärker wachsen will.

Der Team-Messenger Slack kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken, die durchaus an den Werdegang der großen IT-Unternehmen erinnert. Von der Idee bis zum 2,8-Milliarden-Dollar-Startup hat man nur drei Jahre gebraucht. Das Business-Magazin Inc.com kürte Slack erst kürzlich zum Startup des Jahres 2015.

Slacks erste Anzeigenkampagne: Mit rosa Ponys und Katzen zu mehr Wachstum

Das ist Slacks erste Anzeigenkampagne – gelungen? (Grafik: Slack)

Das ist Slacks erste Anzeigenkampagne – gelungen? (Grafik: Slack)

Mit dem beachtlichen Rückhalt in der Community und den finanziellen Mitteln im Gepäck sucht das Unternehmen jetzt nach neuen Wegen, um deren Produkt zu bewerben und weiter zu wachsen. Dafür startet Gründer Stewart Butterfield jetzt die erste große Anzeigenkampagne der Firmengeschichte, die sowohl im Web, in Print-Magazinen als auch auf den Straßen ausgewählter US-Städte veröffentlicht werden soll.

Für die Straßenwerbung wurden insgesamt 680 Werbeplätze in Minneapolis, Milwaukee, Cleveland und Charlotte (NC) gebucht. Auf den Anzeigen sind knallbunte Cartoons zu sehen, die glückliche Mitarbeiter abbilden, die wiederum von Regenbogen, Ponys, Katzen, Luftballons und luftigen Wolken umgeben sind. Warum die Personen glücklich sind, wird auch aufgedröselt: Slack wirbt mit Zahlen, die deutlich machen sollen, dass das Tool die Produktivität der Mitarbeiter um ein Vielfaches steigert.

Slacks erste Anzeigen-Kampagne: 25 Prozent weniger Meetings. (Grafik: Slack)

Slacks erste Anzeigen-Kampagne: 25 Prozent weniger Meetings. (Grafik: Slack)

Slacks erste Anzeigen-Kampagne: 34 Prozent mehr Produktivität. (Grafik: Slack)

Slacks erste Anzeigen-Kampagne: 34 Prozent mehr Produktivität. (Grafik: Slack)

Slacks erste Anzeigen-Kampagne: 48 Prozent weniger E-Mails. (Grafik: Slack)

Slacks erste Anzeigen-Kampagne: 48 Prozent weniger E-Mails. (Grafik: Slack)

Die abgebildeten Zahlen stammen aus einer Erhebung, die das Unternehmen im Sommer unter den Nutzern durchgeführt hat. Laut dem Unternehmen ist Slack beispielsweise dafür verantwortlich, dass die befragten Anwender in etwa 25 Prozent weniger Meetings abhalten mussten und 48 Prozent weniger E-Mails erhielten. Die Macher gaben zu verstehen, dass die bunten Bilder das Glücksgefühl wiederspiegeln sollen, das Nutzer erleben, wenn sie mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben haben. Ob die Werber den Geschmack der Massen getroffen?

via www.adweek.com

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Ein Kommentar
Kompaktdesign

Ein Hingucker ist es auf jeden Fall.
Thematisch würde ich aber sagen: Thema verfehlt

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