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Gadgets & Lifestyle

Alles ist verbunden: Habitat macht aus bestehenden Geräten ein Smart-Home

Heimautomation. (Grafik: Habitat)

Habitat möchte eure Wohnung in ein Smart-Home verwandeln. Dazu will das Kickstarter-Projekt auch eure bestehende Technik miteinbeziehen.

Habitat will bestehende Geräte nutzen, um eure Wohnung in ein Smart-Home zu verwandeln. (Foto: Kickstarter)
Habitat will bestehende Geräte nutzen, um eure Wohnung in ein Smart-Home zu verwandeln. (Foto: Kickstarter)

Habitat: Kickstarter-Projekt integriert bestehende Technik in cleveres Heim-Automations-System

Das Smart-Home steht hoch im Kurs: Intelligente Sensoren wissen, was in eurem Zuhause passiert und können entsprechend eurer Vorgaben auch selbst Geräte steuern. Um das eigene Haus in ein solches Smart-Home zu verwandeln, benötigt ihr im Regelfall einen ganzen Haufen Geräte. Die Macher von Habitat sehen dafür keine Notwendigkeit. Geht es nach ihnen, dann können auch Informationen eurer „dummen“ Geräte in ein Smart-Home integriert werden.

Dazu setzen die Macher auf eine Reihe von Hardware-Produkten, die sich mit den bestehenden Geräten verstehen sollen. Ihre Daten laufen über den zentralen Habitat Hub zusammen und können dann per Smartphone ausgewertet oder gesteuert werden. Zu Steuerung eures Garagentors soll es beispielsweise Habitat Park geben. Das Gerät soll in der Lage sein, gängige Fernbedienungen für Garagen aufzunehmen und zu steuern. Nähert ihr euch mit eurem Smartphone der Garage, soll die ganz automatisch aufgehen und sich auch selbstständig wieder schließen können.

Habitat will bestehende Geräte nutzen, um eure Wohnung in ein Smart-Home zu verwandeln. (Foto: Kickstarter)

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Habitat bringt eure Feuermelder ins Internet

Habitat Protect ist eine weitere kleine Box, die anhand der Geräusche erkennen kann, wenn ein Feuermelder in eurem Haus ausgelöst wird. Darüber hinaus ist auch ein Temperatursensor verbaut, über den ihr unterschiede in verschiedenen Bereichen des Hauses messen könnt. Der eigentliche Clou der Kickstarter-Kampagne ist aber Habitat Learn. Die kleine Box erkennt über Sensoren Temperatur, Töne, Bewegungen und Helligkeit. Abhängig von dem Einsatzort, soll Habitat Learn zur Überwachung aller möglichen Gegenstände genutzt werden können. So könnte euch das Gerät auf ein Klingeln an der Haustür informieren oder überwachen, ob ihr vergessen habt, den Herd auszuschalten.

Die Habitat-Plattform soll außerdem auch bestehende Internet-fähige Geräte wie Nest oder Philips Hue steuern können. Außerdem sollen zukünftig auch weitere Geräte unterstützt werden. Über die Veröffentlichung verschiedener APIs will das Habitat-Team außerdem die Entwickler-Community ansprechen, um eigene Apps für die Plattform zu entwickeln. Vorher müssen sie allerdings ihr Crowdfunding-Ziel von 80.000 kanadischen Dollar erreichen. Dazu haben sie noch bis zum 16. Januar 2015 Gelegenheit. Derzeit steht die Kickstarter-Kampagne von Habitat bei etwas mehr als 12.000 kanadischen Dollar. Für die Kombination aus Hub und Protect bezahlt ihr 89 kanadische Dollar, was in etwa 63,50 Euro entspricht. Für Pakete mit weiteren Protect-, Learn- oder Park-Einheiten zahlt ihr entsprechend mehr.

Sollte euch das alles schon zu modern sein, dann werft doch einen Blick auf unseren Artikel „Nerd-Galerie: So sah ein Smart-Home-System im Jahr 1990 aus“.

via www.producthunt.com

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3 Reaktionen
Sven Finke

Ich sehe das genauso. Wir stehen hier vor einem aktuell sehr beliebten Problem - siehe z.B. Payment Anbieter, Elektro-Autos oder Deutschland im Umgang mit neuen Medien: Jeder braut sein eigenes Bier, selbst wenn es schon etablierte oder sehr ausgereifte Lösungen gibt. Anstatt zusammen zu arbeiten will jeder dem anderen nach Möglichkeit immer direkt den ganzen Kuchen aus der Hand reißen.

Wir müssen dringend daran arbeiten das auch für neue Technologien Standards entstehen nach denen man sich richten kann - und dies auch tut. Aber solange alle wichtigen neuen Technologien in der Industrie und somit der freien Marktwirtschaft entstehen wird das wohl nix... Da werden lieber parallel von mehreren Anbietern quasi gleiche Technologien entwickelt - jeweils für hunderte Millionen Euro - anstatt an einem Strang zu ziehen und gemeinsam einen Standard für die Zukunft zu schaffen den jeder nutzen kann.

Bis dahin sehen wir wohl noch das Automatisierungs-System Nr. 36, Elektro-Auto Lösung 144, Payment Anbieter 326 und mindestens ein dutzend neue deutsche Dienste die eine bestehende Leistung abbilden, nur komplizierter, kostenpflichtig aber dafür mit "Datenschutz".

BigBen

Das ist aber gerade die Intention hinter der Diversifikation. Jedes Unternehmen ist dabei bestrebt seinen Standard durchzusetzen um letztendlich eine marktbestimmende Position zu erreichen. Kontrolle bzw. eine frühe Absprache führt dazu, dass sogar das schlechtere Paket sich durchsetzt. Solange Vielfalt herrscht, werden die Unternehmen gezwungen von ihren Kunden und Wettbewerbern zu lernen und ihre Produkte weiter zu entwickeln. Das Endprodukt ist der neuen Standard.

Christian

Wieder eine neue Lösung....Man sollte mal ein paar grundsätzliche Protokolle/Lösungen festlegen. Die meisten Menschen stehen erst am Anfang und können sich teilweise von dem hochkomplexen Thema kein Gesamtbild machen. HEIMNETZEN.de versucht das.
Es bleibt spannend wo das hinführen wir. Christian

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