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Smarthome: Viele Deutsche wollen smarter wohnen

Die Tür per Smartphone öffnen? Das ist für viele heute noch nicht die Realität. (Foto: Shutterstock

Eine aktuelle Deloitte-Studie zeigt, dass nicht nur das Interesse an Smarthome-Komponenten zunimmt, sondern auch immer noch bei vielen Bedenken bestehen. Doch wer die Dinger hat, liebt sie offenbar.

Es gibt Phänomene, die gelten über Jahre hinweg als das nächste große Ding, kommen aber erst sehr schleppend beim Mainstream-Kunden an. Das Smarthome ist so ein Standard von morgen – umso mehr, da viele Komponenten bereits heute Realität sind. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Wachstumspotenziale. Tatsächlich hat sich das Smarthome „in den Köpfen“ bereits vielfach etablieren können, das Interesse wächst – sagt die aktuelle Studie von Deloitte „Smart Home Consumer Survey“.

Doch auch die Bedenken im Hinblick auf Datenschutz und -sicherheit sind nicht geringer geworden. Die Bereitschaft zum Teilen von Daten nehme dennoch zu, verrät die Studie. Abgesehen davon sind die Erfahrungen der Anwender mehrheitlich gut bis sehr gut. Besonders weit verbreitet sind vernetzte Lautsprecher sowie intelligente Schalter und Steckdosen. Hausnotrufsysteme genießen als einziger Zusatzdienst ebenfalls eine hohe Akzeptanz auf dem Markt. Generell stehen Komfort und Sicherheit an erster Stelle bei den Nutzungsgründen (das erklärt wohl auch das Ergebnis mit den Notrufsystemen). Gesteuert werden die entsprechenden Systeme – bei denen die Mehrheit offene Plattformen gegenüber geschlossenen eindeutig vorzieht – überwiegend per Smartphone und App.

Doch der richtige Hype blieb bislang aus, auch wenn Produktmanager dies naturgemäß anders sehen. „Von einem Boom zu sprechen, wäre noch verfrüht, aber die Verbreitung von Smart-Home-Komponenten nimmt zu“, erklärt Günther Wagner, Director Technology bei Deloitte. Insgesamt stiegen Akzeptanz und Interesse, wenn auch im Hinblick auf sensible Bereiche wie etwa Türschlösser noch Vorbehalte existieren würden.

Boom bei Lautsprechern, Leuchten und Thermostaten

Doch wie verbreitet sind die Smarthome-Komponenten eigentlich wirklich? Auch hierauf hat die Studie Antworten: Rund 13 Prozent der Haushalte in Deutschland haben heute einen smarten Lautsprecher, sechs Prozent ein intelligentes Reinigungsgerät – und 14 Prozent einen Mediaserver. Andere Devices und Systeme bewegen sich dagegen zwischen vier und fünf Prozent Verbreitung. Das grundsätzliche Interesse an der Anschaffung beläuft sich jedoch durchgehend auf 20 bis 30 Prozent. Insgesamt ist die Verbreitung smarter Devices für das Zuhause in den letzten drei Jahren deutlich gestiegen, bei Lautsprechern, Leuchten und Thermostaten um 50 bis 67 Prozent. Hausnotrufsysteme hingegen stagnieren, Mediaserver legten nur um acht Prozent zu.

Mehr als die Hälfte der Nutzer von Smarthome-Systemen ist zufrieden. Immerhin 87 Prozent verwenden sie regelmäßig, vor allem Verbraucher zwischen 25 und 45 Jahren. Im Vordergrund steht dabei der Wunsch nach mehr Komfort (56 Prozent) und nach zusätzlicher Sicherheit (49 Prozent). Im Hinblick auf smarte Heizthermostate spielt natürlich auch der Kostenaspekt eine substanzielle Rolle (38 Prozent).

Smarthome-Steuerung: Touch schlägt Sprache – noch

Die Datensicherheit ist entscheidend – und obwohl die allgemeine Skepsis weiterhin groß zu sein scheint, können sich mehr Menschen vorstellen, ihre Daten zu teilen. Waren 2015 noch 57 Prozent zu keinerlei Kompromissen bereit, sind es jetzt nur noch 52 Prozent. Die Jungen zeigen sich erwartungsgemäß offener als die Älteren. Dabei vertrauen auch sie eher Anbietern aus der Consumer-Electronics- und Telekommunikationsbranche als den großen Internetfirmen. Zentrale Steuereinheit für Smarthome-Komponenten ist das Smartphone – und nahezu nur das Smartphone, denn Tablets, Laptops oder andere Alternativen werden kaum präferiert. Trotz genereller Aufgeschlossenheit zeigen sich die Nutzer auch in punkto Sprachassistenten zurückhaltend: Bevorzugt werden eindeutig noch Apps in Verbindung mit Touch-Steuerung.

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Dominik.B

Wer auf Datenschutz wert legt und alles über eine App steuern möchte sowie in den Vorteil automatischer Sicherheitsupdates kommen möchte, sollte sich mal den Anbieter BIHome ansehen. Hier werden alle Daten in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland gespeichert und gehen nicht nach Fernost.

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