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Smarthome-Startup Tink sammelt über 10 Millionen Euro ein

Die Tink-Gründer Julian Hueck und Marius Lissautzki. (von links; Bild: Tink)

Rocket Internet, Vattenfall und Seven Ventures investieren in das Smarthome-Startup Tink – und damit in eine Branche, der in den nächsten Jahren noch hohe Wachstumsraten bevorstehen dürften.

Der Smarthome-Anbieter Tink mit Sitz in Berlin und San Francisco schließt eine Finanzierungsrunde in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro ab. Die komplette Series-B-Runde wurde dabei von den Altinvestoren Rocket Internet, Vattenfall und Seven Ventures, dem Investment-Arm von Pro-Sieben-Sat1, bestritten. Das Tech-Startup plant, mit dem Investment vor allem das Wachstum in den USA voranzutreiben und in weitere europäische Länder zu expandieren. Hierbei soll Vattenfall unterstützen.

Die Gründer Marius Lissautzki und Julian Hueck planen zusammen mit den 65 Mitarbeitern neben der Internationalisierung auch den Ausbau der Content-Führerschaft für Smarthome, um neue Zielgruppen für ein vernetztes Zuhause zu begeistern. Aktuell setzt Tink bereits auf ein eigenes Youtube-Studio und ein Smarthome-Testlabor, bald sollen die eigene App und ein selbst entwickelter Konfigurator dazukommen.

Smarthome: 40 Prozent Wachstum pro Jahr

Das Interesse an Smarthome-Produkten steigt nach Unternehmensangaben stetig an, die weltweite Marktgröße wird bis 2021 auf 87 Milliarden Euro geschätzt. Laut einer Deloitte-Studie vom Mai 2018 lag die Wachstumsrate bei Sprachassistenten wie Google Home und Amazon Echo, aber auch bei smarten Leuchten und Thermostaten, hierzulande bei bis zu 67 Prozent, wobei insbesondere in den letzten Monaten die zunehmende Smartspeaker-Dichte einen großen Anteil am Wachstum haben dürfte.

Insgesamt nutzt bereits jeder sechste Deutsche Smarthome-Produkte und der Markt soll in den nächsten vier Jahren weltweit um mehr als 40 Prozent pro Jahr wachsen. Oliver Samwer, Vorstandsvorsitzender und Gründer von Rocket Internet, erklärt dazu: „Der Smarthome-Markt befindet sich noch in den Kinderschuhen, wächst aber rasant. Tink hat schon jetzt eindrücklich gezeigt, dass es sich zum Kategorie-Führer entwickeln kann. Wir freuen uns, das Tink-Team auf diesem Weg weiter begleiten zu dürfen.“

Tink bietet Endkunden eine umfangreiche Online-Beratung und Experten-Hotline sowie einen deutschlandweiten Installationsservice. Zusätzlich steht in Berlin ein Flagship-Store zur Verfügung, der Kunden das vernetzte Zuhause näher bringen soll. Tink legt dabei nach eigenen Angaben Wert auf eine Verknüpfung der passenden Hard- und Software, gekoppelt mit den relevanten Dienstleistungen. So werden zum Beispiel Energieverträge von Vattenfall mit den smarten Produkten aus dem Tink-Portfolio kombiniert. Das mag aus Marketingsicht klug sein, für den Kunden dürfte es aber keinen Unterschied machen, wer sein Stromlieferant respektive der Anbieter ist, über den er seinen Strom abrechnet.

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