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Smartphone-Beamer zum Selberbauen – für einen Euro

So kann das Bild des Selbstbau-Beamers idealerweise aussehen.

Wer wollte nicht schonmal seine Fotos vom Smartphone in groß ausgeben, um sie zum Beispiel Freunden vorzuführen? Mit ein bisschen Bastelfreude und Materialien im Wert von etwa einem Euro kann das Realität werden. Auch wenn die Qualität am Ende sicherlich keinem HD-Standard entspricht.

Smartphone-Screens zu klein für mehrere Leute

Selbst aktuelle Riesen-Smartphones stoßen an ihre Grenzen in Sachen Displaygröße wenn es darum geht, mehreren Leuten gleichzeitig etwas vorführen zu wollen. Neben jeder Menge technischer Lösungen um den Inhalt des Smartphone-Screens auf einem Fernseher auszugeben, gibt es auch eine ganz einfache und handwerkliche Lösung für dieses Dilemma. Für rund einen Euro kann sich jeder einen kleinen Smartphone-Beamer selber bauen.

Selbstbau-Beamer für ca. 1 Euro: Bastelspaß für zwischendurch.

Funktioniert wie ein herkömmlicher Beamer

Prinzipiell handelt es sich bei dem Bastelprojekt um einen herkömmlichen Beamer. Anstatt eines separaten Leuchtmittels dient allerdings der Smartphone-Screen selbst als Lichtquelle. Dementsprechend ist die Helligkeit des Bildes natürlich nicht überragend, kann aber in dunklen Umgebungen durchaus ausreichend sein. Zum Fokussieren und Vergrößern des Bildes dient eine handelsübliche Lupe oder wahlweise auch ein Kamera-Objektiv. Das Ganze muss dann nur noch möglichst lichtdicht in einen Schuhkarton gesperrt werden. Durch den Abstand vom Smartphone zur Linse kann dann auch der Fokus und die Brennweite beeinflusst werden.

So kann das Bild des Selbstbau-Beamers idealerweise aussehen.

Damit das Bild richtig dargestellt wird, muss die Anzeige am Handy gespiegelt werden. iOS beherrscht diese Funktion von Haus aus, für Android-Geräte gibt es entsprechende Apps im Play Store. Man sollte sich von einem solchen Gerät definitiv keine hochwertigen Projektionen erwarten, aber wem am Wochenende etwas langweilig ist, der kann damit sicherlich ein paar kurzweilige Stunden verbringen.

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6 Kommentare
Wir warten auf die Pocketbeamer
Wir warten auf die Pocketbeamer

Teilweise werden Mini-Displays bei Ebay angeboten. Die stammen z.B. aus Rückfahr-Kamera-Bausätzen fürs Auto. Das hatte ich mal getestet, aber die Auflösung war zu grob.

Alte Diaprojektoren gibts für 10 Euro beim Flohmarkt. Die Displays haben oft die passenden Abmessungen und nutzen coolerweise die Beleuchtete (kreisrunde) Fläche viel besser als die eigentlich dafür vorgesehenen Dias welche oben/unten viel schwarz lassen. Lampen gibts wohl auch recht billig und die Optik usw. ist ja schon alles eingestellt so das man nicht experimentieren muss.

Besser könnten alte Laptop-Displays auf einem Overhead-Projektor sein. Die kann man leider nicht mal eben einpacken. Die Rechenpower langt evtl auch nicht für TrueFullUltraHD in h.265 (frisch spezifiziert) aber Laptop-Displays („Inverter“) geben wohl gerne auf und dann kann man das Display ausbauen und auf den Overhead-Projektor platzieren.

Die Tricks bei Selbstbaubeamern (Suchwort „DIY-Beamer“ „DIY-Projektor“ o.ä. für DIY=DoItYourself) liegen in preisgünstigem Zugang zu den entsprechenden Ressourcen. Statt Leinwand gibts z.b. auch geeignete Folien für Fotobedarf und man spart wieder gigantisch Geld und Sperrgut-Porto.

1080p sind ja „nur“ 2 Megapixel. Solche Kameras sollten billig zu haben sein. Man könnte also das Phone in eine Kiste stecken und abfilmen und z.b. per Diaprojektor beamen wenn eine optische Lösung nicht gehen sollte. Bei der Cebit gibts immer viele Asia-Stände mit so kleinen Displays. Man könnte also für unter 100 Euro sowas in fertig bauen und in Diaprojektoren stecken. Immer noch besser als mit Laptops und Beamern rumzulaufen. Solche (oft peinlichen) Vorträge kennt ja sicher jeder zu genüge.

Hier sind mir die Regularien zu kompliziert. Kickstarter hat leider keine Vorschlags-Funktion für Projekte die dann jemand anderes durchziehen will.

Die Pocketbeamer wurden ja schon seit Jahren angekündigt. Leider passiert da nichts. Vielleicht um weiter die immer größeren (viele Rentner haben inzwischen 46″ als Standard-Größe im Wohnzimmer) TVs zu verkaufen.

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Susanne

Da sieht man ja, wie einfach die Technik ist.

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