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Smartphone-Markt: Apple und Samsung verlieren an Konkurrenz aus China

Chinesische Smartphone-Hersteller machen weiter Boden gut auf die Marktführer Samsung und Apple. Im ersten Quartal 2017 wurden 4,3 Prozent mehr Smartphones verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Samsung vor Apple: Chinesische Hersteller machen Boden gut

Aktuellen Zahlen der Analysten von IDC zufolge ist der weltweite Smartphone-Markt in den ersten drei Monaten 2017 um 4,3 Prozent gewachsen. Demnach wurden in dem Dreimonatszeitraum 347,4 Millionen Smartphones verkauft. Während Samsungs Smartphone-Verkäufe stagnierten und Apple nur leichte Zuwächse verzeichnete, gewannen die chinesischen Hersteller wie Huawei, Oppo und Vivo kräftig an Marktanteilen hinzu.

Der Smartphone-Markt im ersten Quartal 2017: Samsung vor Apple und Huawei. (Grafik: IDC)

Samsung blieb mit 79,2 Millionen verkauften Geräten – genauso vielen wie im Vorjahreszeitraum – zwar mit Abstand führend auf dem Smartphone-Markt, musste allerdings einen Prozentpunkt bei den Marktanteilen abgeben und hält bei 22,8 Prozent. Apple konnte seine iPhone-Verkäufe laut IDC-Analyse zwar minimal steigern, von 51,2 auf 51,6 Millionen, musste aber 0,5 Prozentpunkte abgeben und verfügt aktuell über einen Marktanteil von 14,9 Prozent.

Mit deutlich zweistelligen Zuwächsen bei den verkauften Smartphones warteten dagegen Huawei, Oppo und Vivo auf, die ihre Marktanteile entsprechend auf 9,8 Prozent, 7,4 Prozent beziehungsweise 5,2 Prozent steigern konnten. Die anderen Hersteller kommen zusammen auf knapp 40 Prozent Anteil am weltweiten Smartphone-Markt.

Apple: Offizielle iPhone-Verkaufszahlen am 2. Mai

Apple wird seine offiziellen iPhone-Verkaufszahlen am 2. Mai veröffentlichen, wenn es seine Quartalszahlen bekanntgibt. Der Umsatz des Tech-Konzerns soll sich eigenen Prognosen nach zwischen 51,5 und 53,5 Milliarden US-Dollar bewegen. Samsung hat im ersten Quartal 2017 seinen Umsatz um zwei Prozent auf umgerechnet rund 41 Milliarden Euro gesteigert. Der Gewinn kletterte – vor allem dank glänzender Geschäfte mit Speicherchips – um 46 Prozent auf umgerechnet 6,2 Milliarden Euro. Das Galaxy-Note-7-Fiasko soll Samsung rund fünf Milliarden Euro gekostet haben.

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via 9to5mac.com

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