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Dieses schicke Open-Source-Smartphone aus Holz erinnert an eine digitale Taschenuhr

Runcible. (Bild: Monohm)

Was erwartet uns nach der Smartphone-Ära? Vielleicht die Rückkehr der Taschenuhr – nur diesmal digital? Das Startup Monohm will mit Runcible eine Open-Source-Alternative in edlem Design liefern, dank der die Nutzer das richtige Leben wieder genießen können sollen.

Das Smartphone für die Post-Smartphone-Ära

Vor etwas mehr als einem Jahr hat das kalifornische Startup Monohm einen Prototypen seiner Smartphone-Alternative Runcible auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo nach Unterstützern. Gut zwei Wochen vor Ende der Kampagne sind etwas mehr als 60.000 der benötigten 250.000 US-Dollar erreicht. Scheitert die Finanzierung, wird Runcible nicht gebaut und die Unterstützer erhalten ihr Geld zurück, versprechen die Macher.

Runcible: Das Open-Source-Gerät für die Post-Smartphone-Ära im Taschenuhr-Design. (Bild: Monohm)
Runcible: Das Open-Source-Gerät für die Post-Smartphone-Ära im Taschenuhr-Design. (Bild: Monohm)

Runcible erinnert – und das mit Absicht – an eine Taschenuhr aus Uropas Zeiten. Das teurere Lovelace-Modell (499 US-Dollar) hat ein schickes Gehäuse aus kalifornischem Holz. Die Rückseite der günstigeren Babbage-Runcible (399 US-Dollar) besteht aus Plastik, das aus dem Ozean gefischt und aufbereitet wurde. Die Runcible-Entwickler legen also viel Wert auf Nachhaltigkeit – entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Kalifornien. Zudem wird dem Open-Source-Gedanken Rechnung getragen. Als Betriebssysteme werden das auf Android 5.1 basierende BuniOS sowie Linux unterstützt.

Runcible: Smartphone-Details enttäuschen

Die Hardware-Details lesen sich allerdings etwas enttäuschend: Als Prozessor kommt das Lowend-SoC Snapdragon 410 zum Einsatz. Es gibt lediglich einen Gigabyte RAM und acht Gigabyte internen Flash-Speicher. Das komplett runde 2,5-Zoll-Display löst mit 640 mal 640 Pixel auf, was immerhin eine Pixeldichte von rund 256 dpi ermöglicht. Darüber hinaus sollen WLAN nach dem Standard 802.11b/g/n, Bluetooth 4.1 sowie eventuell 4G/LTE unterstützt werden.

Runcible. (Bild: Monohm)

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Allerdings haben sich die Runcible-Entwickler auf die Fahnen geschrieben, mit ihrem Gerät die Post-Smartphone-Ära zu starten. Die digitale Taschenuhr soll eher an ein Tablet als an ein Smartphone erinnern. Nervige Pieps- oder Klingelgeräusche wird es nicht geben. Telefoniert wird, wenn überhaupt, mit einer entsprechenden Freisprecheinrichtung (per Bluetooth angeschlossen). Mit seinem Konzept will Monohm den Nutzern die Rückkehr in das richtige Leben ermöglichen.

via www.golem.de

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