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Nicht nur für Samsung-Smartphones: Ausweis-App soll im Juni 2021 starten

(Bild: Samsung)

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Eigentlich sollte die Personalausweis-App zunächst nur auf Smartphones von Samsung verfügbar sein. Jetzt wird bekannt, dass die Bundesregierung die App auch bei anderen Herstellern anbieten will.

Zusammen mit verschiedenen deutschen Behörden entwickelt der südkoreanische Konzern Samsung eine Ausweis-App für das Smartphone. So soll jeder seinen Ausweis in Form einer E-ID auf dem Smartphone speichern können und ihn zur Identifikation bei Online-Diensten nutzen. Der elektronische Personalausweis sollte ursprünglich auf bestimmten Geräten der Galaxy-Smartphone-Reihe erscheinen. Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von drei Abgeordneten der AfD-Fraktion geht nun hervor, dass auch mit anderen Herstellern verhandelt wird.

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Ursprünglich gab Samsung bekannt, dass noch in diesem Jahr mit der Personalausweis-App zu rechnen ist. In dem Schreiben der Bundesregierung wird der 1. Februar 2021 als Start eines lauffähigen Prototypen angegeben, der dann zunächst in eine viermonatige Testphase geht. Am 1. Juni 2021 soll die App dann zum Download bereitstehen.

Andere Hersteller bislang nicht bekannt

Die Abgeordneten hinterfragten auch, aus welchem Grund die Regierung ausgerechnet eine Kooperation mit Samsung bei der Implementierung der E-ID-Lösung eingegangen sei, obwohl es auch andere Hersteller gebe, die Secure Elements anbieten. Die Antwort lautete: „Samsung hat als aktiver Konsortialpartner am BMWi-Förderprojekt Optimos 2 teilgenommen. Die Ergebnisse des Projektes und die Anforderungen an Secure Elements liegen offen vor und können von jedem Hersteller umgesetzt werden.“ Das Ziel der Bundesregierung sei es, möglichst viele Hersteller von Smartphones oder Secure Elements in das System zu integrieren. In diesem Zuge wurden bereits Gespräche mit mehreren Herstellern, die namentlich nicht genannt wurden, bestätigt.

Aktuell arbeitet die Bundesregierung an einem Neun-Punkte-Plan für ein digitales Deutschland, dem insgesamt 25 konkrete Maßnahmen unterliegen, die innerhalb der kommenden 18 Monate umgesetzt werden sollen. Eine davon ist die Einführung eines digitalen Personalausweises.

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