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Smartphones im Test: Stiftung Warentest kürt Oneplus 6 zum Klassensieger

Die Stiftung Warentest hat mal wieder Smartphones getestet. Gut bewertet wurde neben den Samsung S9-Modellen das Oneplus 6. (Foto: t3n.de)

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test 21 Smartphones unter die Lupe genommen. Gut bewertet wurden neben einigen Flaggschiffen von Samsung auch Geräte der oberen Mittelklasse.

Die Stiftung Warentest hat 21 mehr oder weniger aktuelle Smartphones der großen Marken einem ausführlichen Test unterzogen. Die Preisspanne reichte dabei von 130 Euro für das Alcatel 3C bis gut 900 Euro für das Samsung Galaxy S9 und S9+ (Test). Das Flaggschiff von Samsung schnitt dabei in fast allen Kategorien gut ab, insbesondere die Kamera wurde lobend hervorgehoben. Beide Modelle wurden mit Gut (1,9) bewertet.

Platz drei und vier belegten das Huawei P20 Pro (Test) und das LG G7 ThinQ. Das P20 Pro punktete dabei vor allem durch seine hervorragenden Navigations- und Ortungsfähigkeiten und empfiehlt sich daher beispielsweise für Freunde des Geocachings. Das LG-Gerät hingegen bekam für seine herausragende Bild- und Videoqualität Lob. Als preiswertes und zugleich empfehlenswertes Smartphone (und als Testsieger in der Klasse der Smartphones zwischen 300 und 600 Euro) erwies sich im Test das Oneplus 6 (Test), das mit 128 GB Speicher aktuell ab knapp 520 Euro erhältlich ist. Das Gerät wurde mit Gut (2,2) bewertet und begeisterte die Tester vor allem durch seine lange Akkulaufzeit. Von allzu billigen Smartphones sollte man, so meint zumindest die Stiftung Warentest, die Finger lassen oder sich über deren Einschränkungen bewusst sein.

Smartphones werden robuster

Eine gute Nachricht gibt’s allerdings für alle Besitzer von Smartphones. Im Durchschnitt sind die Geräte inzwischen robuster als noch vor einigen Jahren. Während ein Falltest in den letzten Tests oft zu katastrophalen Ergebnissen führte, sind vor allem die Topmodelle inzwischen solider verarbeitet und nehmen Stürze weniger übel. Die meisten Smartphones überstanden hundert Stürze in der Falltrommel problemlos. Ein robustes Case sollte man aber gerade bei den teureren Modellen dennoch einplanen.

Probleme mit der Dichtigkeit gab es dagegen mit zwei Modellen von HTC und Nokia. Diese hielten nicht, was der Hersteller verspricht. Kritisiert wurde auch der Trend zu fest verbauten Akkus. Gab es in der Vergangenheit noch einige Ausnahmen, wird die Zahl der Geräte mit Wechselakku geringer. Hier hilft dann lediglich das Mitnehmen einer Powerbank. Positiv hat die Stiftung dagegen den Trend zur Dual-SIM-Ausstattung bewertet – und das nicht nur bei den beiden teuersten Geräten. Eine zweite SIM ermögliche es, private und dienstliche Gespräche zu trennen oder im Ausland entsprechende Zweitkarten einzusetzen.

Apple-Geräte wurden nicht berücksichtigt

Im aktuellen Test wurden ausschließlich Android-Geräte bewertet. Man habe nur 2018 erschienene Geräte ausgewählt. Deswegen sei das iPhone X nicht berücksichtigt worden. Zu diversen Apple-Modellen gibt es zwar ältere Tests, deren Ergebnisse sich aber nicht in allem Punkten vergleichen lassen, da diverse Bewertungskriterien verändert wurden. Auch wenn viele Kunden sich an den Ergebnissen der Stiftung Warentest orientieren, sind diese nicht immer schlüssig nachvollziehbar, insbesondere im Bereich der Techniktests.

Der aktuelle Test ist in Heft 8/2018 der Zeitschrift Test abgedruckt – eine PDF-Version des einzelnen Tests bekommt Ihr für 2 Euro hier, ein Abo könnt Ihr hier abschließen.

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