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Gadgets & Lifestyle

SnapPiCam: Bastler präsentiert abgefahrene Raspberry-Pi-Kamera

The SnapPiCam. (Foto: SilverJimmy)

Regelmäßig begeistern Bastler aus aller Welt mit aufsehenerregenden Projekten rund um den Ein-Platinen-Computer Raspberry Pi. Der neueste Blickfang: eine stilecht umgesetzte Digitalkamera.

Der Bereich Physical Computing, der vor allem durch Plattformen wie Raspberry Pi oder Arduino in der Blütezeit steckt, verhält sich ja zumeist so: Ein kleines Bauteil kommt auf den Markt und findige Bastler fangen an, schräge Dinge damit anzustellen. Bei dem vor kurzem erschienenen „iTFT Mini Kit“ war das nicht anders. Aus einem 2,8 Zoll großen Touchscreen für Raspberry Pi wussten Projektler schnell eine Selbstbaukamera mit DropBox-Support zu machen. Die Idee überzeugte, und Nachahmer, die solche Projekte zum Anlass nehmen, es noch besser zu machen, lassen in der Regel nicht lange auf sich warten.

SnapPiCam: Stilechte Kamera mit Gehäuse und Objektiv

Die SnapPiCam ist nicht die erste Raspberry-Pi-Kamera, aber mit Sicherheit eine der schönsten. (Foto: SilverJimmy)
Die SnapPiCam ist nicht die erste Raspberry-Pi-Kamera, aber mit Sicherheit eine der schönsten. (Foto: SilverJimmy)

Die Raspberry-Pi-Kamera Marke Eigenbau zum Vorbild, hat ein Bastler aus Großbritannien diese Idee jetzt verfeinert und in eine stilechte Kamera mit Gehäuse und Objektiv-Aufsatz umgemünzt. „SnapPiCam“ heißt das Projekt, das auf der DIY-Plattform Instructables in insgesamt sieben Schritten – von der Materialliste bis zum Zusammenbau – en detail vorgestellt wird.

Für die Kamera werden neben einer herkömmlichen Pi-Platine (Modell A oder B) unter anderem natürlich ein Kamera-Modul, eine acht Gigabyte große SD-Karte sowie ein passendes Objektive benötigt. Außerdem kommt ein 1.200 Milliamperestunden starker Lithium-Polymer-Akku mit einer Laufzeit von etwa anderthalb Stunden zum Einsatz. Auffallend an der SnapPiCam ist aber in erster Linie das Gehäuse, das traditionellen Digitalkameras am Markt zumindest in Sachen Formfaktor erstaunlich nahe kommt. Dazu hat der Bastler nach eigener Aussage drei Millimeter dünne Kunststoffplatten aus Acryl mit einem Laserschneider gefräst und die Bauteile schichtweise übereinander gelegt und verschraubt. Ein passendes Kameraobjektiv lässt sich an der Vorderseite einfach aufstecken. Als passend erweisen sich hier zum Beispiel ein entsprechendes Modell mit achtfachem optischen Zoom oder ein magnetisches Fischaugenobjektiv.

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Eine Schablone mit vorgefertigten Aussparungen für Objektiv und Verkabelungen für Adobe Illustrator bietet der Bastler, der sich selbst SilverJimmy nennt, hier zum Download an. Weitere spannende Raspberry-Pi-Projekte finden sich mit dem Selbstbau-Tablet oder in unsere Themenrubrik.

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