News

Kauft kein 🐷: Bei Snap verstauben hunderttausende Spectacles in Lagerhäusern

Spectacles. (Bild: Snap)

Sie waren der Hit im Vorweihnachtsgeschäft des vergangenen Jahres: die Spectacles von Snap. Jetzt verstauben angeblich hunderttausende der Kamera-Sonnenbrillen in Lagerhäusern.

Spectacles: Snap überschätzte Nachfrage

Wohl kaum ein seriöser Branchenbeobachter hätte vor einem Jahr ernsthaft zu prognostizieren gewagt, dass der Hunderttausende Spectacles verstauben jetzt in Lagerhäusern.

Spectacles von Snap: Der Hersteller überschätzte offenbar die Nachfrage. (Foto: Snap)

Auf dem Höhepunkt des Spectacles-Hype wurden die Brillen, die normalerweise 130 US-Dollar kosteten, bei Ebay für teils mehr als 1.000 US-Dollar verhökert. Grund dafür war vor allem die begrenzte Verfügbarkeit, die Brillen wurden nur an wenigen Orten verkauft. An diesem Punkt hat sich Snap offenbar verkalkuliert, denn das Unternehmen rechnete mit einer weiteren starken Nachfrage, als es die Kamera-Brillen einer breiten Öffentlichkeit verfügbar machte.

Es sollen hunderttausende weiterer Brillen bestellt worden sein, die zum Teil noch nicht zusammengebaut in Lagerhäusern – auch in China – liegen, heißt es bei The Information. Snap hat den Bericht bisher nicht bestätigt. Die Einzelteile der gelagerten Spectacles könnten später immerhin in einem möglichen Update für die Brille oder einem ähnlichen kommenden Produkt verwendet werden.

Spectacles: Mehr verkaufte Exemplare als Apples erster iPod

Snap-Chef Evan Spiegel hatte zuvor erklärt, dass das Unternehmen 150.000 Spectacles verkauft habe – und damit weit mehr als Apple vom originalen iPod (100.000 Stück). Die Verkäufe der Kamera-Brillen sollen demnach insgesamt über den ersten Erwartungen der Snap-Führungsriege gelegen haben. Der Vergleich mit Apple soll auch zeigen, wo Snap in einer Dekade hinwill.

Vive Pre: HTCs Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation
Die Anforderungen von Virtual-Reality-Headsets an einen Rechner und die GPU sind enorm. (Bild: Nvidia)

1 von 7

Allerdings sollen weitere Projekte der Hardware-Sparte Snap Labs, in der rund 150 Mitarbeiter beschäftigt sind, auf Eis liegen – etwa das geplante Drohnenprojekt. Der diskutierte Kauf des chinesischen Drohnenherstellers Zero Zero Robotics scheiterte angeblich an den preislichen Vorstellungen, die sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen haben sollen, wie The Information schreibt. Eine möglicherweise geplante AR-Brille dürfte auf dem Markt harte Konkurrenz von Tech-Riesen wie Microsoft haben.

Interessant in diesem Zusammenhang: Snap: Snapchat-Betreiber bringt Spectacles nach Deutschland

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung