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Sneaks: Adobe zeigt experimentelle Features auf Max 2019

Adobe zeigt kleine Experimente zum Staunen auf der Max 2019. (Screenshot: t3n.de)

Auf seiner Kreativkonferenz Max 2019 hat Adobe erneut einige experimentelle Features gezeigt, die möglicherweise in zukünftigen Produkten eingesetzt werden und Kreativen die Arbeit erleichtern würden.

Adobe nennt sie Sneaks und meint damit überschaubare Features mit Vorschau-Charakter, die bislang nicht in einem marktreifen Zustand sind. Diese Sneaks sind auf Adobes Konferenzen stets beliebt, sorgen sie doch immer wieder für ein staunendes Publikum.

Auch in diesem Jahr hat Adobe wieder etliche Sneaks gezeigt. Wir finden die folgenden am interessantesten:

Project All-In baut den Fotografen ins Gruppenbild

Mit All-In liefert Adobe eine Möglichkeit, den designierten Fotografen eines Gruppenbildes automatisiert in das Gruppenbild einzufügen. Dafür ist ein Bild der Gruppe und ein separates Bild des Fotografen erforderlich.

Künstliche Intelligenz auf der Basis von Adobes Sensei, dem wir schon viele erstaunliche Features zu verdanken haben, nimmt dann beide Bilder, vergleicht sie, ermittelt die fehlenden Personen und integriert sie in ein neues Bild.

Bislang haben wir das wohl alle mit dem Lasso-Tool erledigt. All-In kann das indes weitaus schneller und wohl auch präziser.

Project Sound Seek entfernt Verlegenheitslaute aus Audio-Aufnahmen

Abermals Adobe Sensei ist verantwortlich für das Sound-Seek-Feature. Es erlaubt, bestimmte Laute in bestehenden Audio-Aufnahmen automatisiert zu identifizieren und danach zu löschen. So können Podcaster alle ihre „Ähs“ und „Öhms“ auf einen Schlag loswerden und dadurch viel eloquenter klingen.

Das Besondere an Sound Seek ist, dass es sich auf jeden Laut anwenden lässt und die Sound-Muster während der Analyse selbst lernt. Dabei wird das Ergebnis schneller besser, wenn mehrere zu entfernende Laute manuell ausgewählt werden, bevor der Auftrag Sound Seek zum Aufspüren des Restes gegeben wird.

Project Awesome Audio verbessert Audioaufnahmen kolossal

Mit dem Sensei-Projekt Awesome Audio macht Adobe aus jeder Audioaufnahme eine in Studioqualität. In der Demo zeigt das Unternehmen eine vollkommen verrauschte Aufnahme, die klingt, als wäre sie in einer Flughafenhalle aufgenommen. Nach der automatisierten Behandlung mit Awesome Audio klingt die gleiche Aufnahme völlig störungsfrei und klar.

Project Image Tango wendet 3D-Texturen auf Scribbles an

Besonders beeindruckend sind die Fähigkeiten des Projekts Image Tango. Dahinter steckt eine KI-Funktion, die eine Textur aus einem Foto auf eine Umrisszeichnung anwendet. In der Demo zeigt die Präsentatorin einen hemdsärmelig gekritzelten Vogel, dem sie ein Foto eines Vogels als Grundlage zuweist. Adobes Sensei nimmt dann die Zeichnung und das Foto, analysiert beides und überträgt die Fotoeigenschaften auf die Stiftzeichnung.

Project About Face erkennt Manipulationen in Porträts und kann sie beseitigen

Das Sensei-Tool „About Face“ kann Manipulationen an Porträtfotos erkennen. Dabei beschränkt sich das Tool nicht auf die Erkennung einer Manipulation als solcher. Vielmehr kann es identifizieren, welche Pixel manipuliert wurden und zu guter Letzt die Manipulation sogar rückgängig machen.

Project Sweet Talk animiert statische Bilder

„Sweet Talk“ nimmt eine Zeichnung, ein Foto oder jede andere statische Darstellung und macht daraus ein Bewegtbild-Video. Dabei kann der Animator über eine Punktmatrix Einfluss auf das Ergebnis nehmen.

In einem ausführlichen Blogbeitrag zeigt Adobe weitere Sneaks.

Passend dazu:

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