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Nach jahrelanger Marktrecherche: Snoop Dogg investiert 45 Millionen Dollar in Kiffer-Startups

(Foto: Sterling Munksgard / Shutterstock.com)

Snoop Doggs Risikokapitalfirma Casa Verde Capital hat 45 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Geld soll in Cannabis-Startups investiert werden.

Mit Liedern, in denen es nicht selten um Marihuanakonsum ging, konnte Snoop Dogg ein Millionenpublikum erreichen. Mit der Risikokapitalfirma Casa Verde Capital investiert der US-Rapper, der mit bürgerlichem Namen Calvin Broadus heißt, seit 2015 auch in Startups, die im Cannabissektor aktiv sind. Dazu hat die Firma jetzt 45 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt.

Casa Verde Capital konzentriert sich auf Seed- und Series-A-Investitionen. In der Frühphase sollen Cannabis-Startups mit Summen um eine Million Dollar unterstützt werden. Dafür soll die Hälfte des Fonds genutzt werden. Die andere Hälfte wird dann später in Form von Series-A-Investitionen in die erfolgreichen Startups gesteckt. Dabei sollen Summen in Höhe von drei bis fünf Millionen Dollar fließen.

Casa Verde Capital, Investmentvehikel von Rapper Snoop Dogg, investiert nicht in Startups, die direkt am Handel mit Cannabis beteiligt sind. (Foto: Shutterstock)

Snoop Doggs Risikokapitalfirma investiert nur in Cannabis-Startups, die nicht direkt am Anbau und Verkauf beteiligt sind

In einigen US-Bundesstaaten ist der Verkauf von Marihuana entweder teilweise oder sogar vollständig legal. Dennoch investiert Snoop Doggs Risikokapitalfirma nicht in Firmen, die die Droge verkaufen oder anbauen. Stattdessen fließt das Geld vornehmlich in Unternehmen, die mit ihren Produkten die Verkaufsstellen und Anbauunternehmen unterstützen. „Wir investieren in die Spitzhacken und Schaufeln“, erklärt Casa Verde Capitals Managing-Partner Karan Wadhera die Strategie gegenüber Techcrunch.

Zu den Firmen, in die Casa Verde Capital bereits investiert hat, gehören beispielsweise Leaflink, ein B2B-Marktplatz für die Cannabisindustrie, oder Eaze, eine Logistikplattform für Anbieter von Marihuana für den medizinischen Gebrauch. Beide Startups könnten davon profitieren, dass immer mehr Märkte den Marihuanahandel legalisieren. Einer Schätzung des Marktforschungsunternehmen Brightfield zufolge soll der Cannabismarkt bis 2021 ein Volumen von 31,4 Milliarden Dollar erreichen.

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