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Klarna – Snoop Dogg steigt bei dem Zahlungsdienst ein

Rapper Snoop Dogg und Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski (Foto: Klarna)

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna holt mit Rapper Snoop Dogg einen neuen Anteilseigner an Bord. Doch das Investment des Rappers ist ein durchaus gelungener Werbecoup.

Erst ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, jetzt noch das: Rapper Snoop Dogg steigt beim Zahlungsdienstleister Klarna ein – einerseits als Anteilseigner und Minderheitsgesellschafter, andererseits aber auch als Werbegesicht und Testimonial für den Bezahldienst, zu dem auch die deutsche Sofort-Gruppe gehört.

Wie nachhaltig seine Idee ist, sich gleich noch einen neuen Namen zu verpassen (Smoooth Dog) ist unklar, immerhin läuft die Kampagne unter dem Claim „Get Smoooth“. „Get Smoooth“ bezieht sich auf die Idee, dass – egal ob für Verbraucher, Händler oder berühmte Persönlichkeiten, die so smooth sind wie Snoop Dogg – Klarnas Produkte das tägliche Leben deutlich reibungsloser und stressfreier machen.

Snoop Dogg: Technologieinvestment in Europa

Die Pressemitteilung zitiert den Rapper, der in den letzten Jahren eher mit entspannter Reggae-Musik von sich reden machte, mit den Worten: „Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, mein Anlageportfolio im Technologiebereich auf Europa auszuweiten.“ In Startups investiert hat der Rapper bereits mehrfach: Zu seinen am meisten beachteten Investments gehörte 2018 eine Investition in das Startup Eaze aus San Francisco, einen Lieferdienst für Marihuana.

Gemeinsam wollen Snoop Dogg und Klarna nun „die kommunikative Leitidee auf die nächste Stufe heben.“ Dabei herausgekommen sind zunächst drei Werbespots mit Snoop Dogg als Smoooth Dogg, die zumindest aufwendig produziert sind.
Klarnas CEO Sebastian Siemiatkowski bestätigte die Partnerschaft auf Twitter und fügt hinzu: „Snoop ist nicht nur eine Rap-Legende, sondern auch ein erfolgreicher Geschäftsmann mit einem wirklichen Interesse an Technologien, dem Einzelhandel und E-Commerce.“

Geschäftssinn hin, Technologieinteresse her – wahrscheinlich konnte Klarna an dieser Stelle zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Den Honorarvorstellungen des Rappers gerecht werden und ihn zugleich plausibel ans Unternehmen binden.

Bringt Snoop Dogg für Klarna einen USP?

Irgendwie erinnert das Ganze an die Kampagne vor einigen Jahren, als Security-Software-Hersteller die 80er-Trash-Ikone David Hasselhoff für eine Kampagne über Privacy und Datenschutz nach Deutschland holte – und auf der Republica auftreten ließ. Bleibt zu hoffen, dass für Klarna in Sachen Brand-Awareness mehr hängen bleibt als seinerzeit für F-Secure. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht – denn gerade Bezahlverfahren sind nur schwer mit einem Alleinstellungsmerkmal oder einem erinnerbaren Element auszustatten.

Laut Handelsforschungsinstitut (EHI) kommt Klarna in Deutschland auf drei Prozent der Umsätze (per Sofortüberweisung) und bietet darüber hinaus Rechnungskauf und Ratenzahlung. Der Payment-Dienstleister arbeitet mit 2.000 Mitarbeitern in 14 Ländern und wird von 100.000 Händlern in Europa genutzt.

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