Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Porträt

So arbeitet Florian Blaschke: „Ich versuche mich an der OOOO+X-Methode“

So arbeitet Florian Blaschke. (Foto: Thomas Kiewning)

Das t3n Pioneers Network macht Deutschlands digitale Köpfe sichtbar, zeigt, wofür sie stehen und wie sie arbeiten. Mit dabei ist auch Florian Blaschke.

Ein simples Tool war Florian Blaschke im Arbeitsleben bislang besonders wichtig: die Kaffeemaschine. Der Redaktionsleiter des Prisma-Magazins war schon zu seiner Zeit beim t3n Magazin als großer Kaffeetrinker bekannt. Inzwischen, so erfährt der geneigte Leser im t3n Pioneers Network, hadert er jedoch etwas mit dem Wachmacher. Zumindest am Morgen genießt der Journalist ein anderes Heißgetränk – nämlich Tee. Die Veränderung dieser Morgenroutine ist auf die sogenannte „OOOO+X“-Methode von Rapper Curse zurückzuführen, die Blaschke seit kurzem praktiziert. Der Musiker verdient sein Geld seit einiger Zeit mit Life-Coaching und hat gute Tipps auf Lager. „Curse hat es geschafft, mir das Vertrauen in das so oft von Blendern und Scharlatanen unterwanderte Coaching zurückzugeben“, schreibt Florian Blaschke in seinem Pioneers-Network-Profil. Er schätzt vor allem die „realistische, sympathische und positive Haltung“. Doch was ist eigentlich „OOOO+X“?

So arbeitet Florian Blaschke: Die „OOOO+X“-Morgenroutine für mehr Klarheit im Leben

Florian Blaschke ist Nutzer der ersten Stunde im t3n Pioneers Network. (Screenshot: t3n.de)

Michael Kurth alias Curse erzählt in seinem Youtube-Podcast, dass hinter „OOOO+X“ nicht mehr und nicht weniger als ein flexibel gehaltenes System der Morgenroutine steckt. Die Unterzeile des dazugehörigen Ratgebers verspricht mehr Präsenz und Klarheit im Leben. Die fünf Komponenten stehen für Open Space, Oprah, Om, Ocha und die geheime Zutat X. Was zunächst verwirrend klingt, folgt jedoch einer Logik. Open Space ist gleichbedeutend für offene Räume. Also einem Ort, in dem wir Dinge überdenken und ordnen. Oprah steht derweil für Dankbarkeit. Sprich, dass der Tag mit einem positiven Gedanken startet. Om steht für Achtsamkeit, dafür, dass der Anwender zur inneren Ruhe durch Meditation findet. Ocha wiederum ist der japanische Name für Tee. Sich einen gesunden Tee aufzugießen, baut unmittelbar auf Om auf und gilt als zusätzliches Tool, um achtsam zu sein. Die geheime Zutat X steht schlussendlich für „Excercise“, sprich Sport.

„Laufen schult den Charakter, baut Stress ab und geht immer!“

Der Prisma-Redaktionsleiter lebt danach. Im Rahmen des „OOOO+X“-Systems hat er einige Dinge verändert. So hat er unter anderem das Smartphone aus dem Schlafzimmer verbannt. Entsprechend dem Open-Space-Ansatz rast er nicht mehr morgens durch seine Apps und reagiert auf Dinge, die bereits geschehen sind, sondern blickt nach vorne und überlegt sich im Bett zunächst, was der neue Tag bringen könnte. Während dieser Zeit nicht getrieben zu sein ist die Devise. Der Moment eignet sich hervorragend, um auch darüber nachzudenken, wofür man gerade dankbar ist. Nach dem Aufstehen konzentriert sich Florian Blaschke dann mit Hilfe von Meditation und einem guten Tee ganz auf sich. „Da geht es sowohl um das Zubereiten, um die Konzentration auf das eigentlich simple Ritual, aber auch um das Genießen“, ordnet der Wahl-Kölner letzteres ein. Natürlich ginge das auch mit Kaffee, betont er im direkten Gespräch, jedoch sei Tee viel gesünder.

Besonders leicht fällt dem Journalisten die X-Zutat, denn Sport hat im Leben von Florian Blaschke einen hohen Stellenwert. Das war schon so, bevor er Curse und die „OOOO+X“ für sich entdeckt hat. Der passionierte Läufer bestreitet etliche Wettkämpfe pro Jahr – angefangen beim kleineren Volkslauf bis hin zum kräftezehrenden Marathon. Der Co-Autor des Buches „Philosophie des Laufens“ weiß um die Vorteile. Sätze wie „Laufen schult den Charakter“, „Laufen baut Stress ab“ und „Laufen geht immer – Schuhe an und los“ hat er schon während seiner Zeit beim t3n Magazin als Ratschläge verpackt unter den Redakteuren gestreut. Seinen Alltag so zu gestalten, dass er bis an sein Lebensende arbeiten könne, wenn er das dann später noch wolle, ist das große Ziel, das Florian Blaschke antreibt. Innere Ruhe, Achtsamkeit und körperliche Ertüchtigung dürften darauf sicher einzahlen. Ein Arbeitsleben ohne diese Elemente, möchte er sich schon jetzt nicht mehr vorstellen.

Mehr über Florian Blaschke im t3n Pioneers Network

Wer mehr über Florian Blaschke erfahren möchte, findet auf seinem Profil im t3n Pioneers Network (anmeldepflichtig) etliche weitere, spannende Informationen. So verrät er unter anderem, welche Podcasts und Bücher er anderen digitalen Pionieren ans Herz legt. Das t3n Pioneers Network ist am 25. Mai in der Betaphase gestartet. Neben dem Prisma-Redaktionsleiter haben sich bereits viele weitere spannende digitale Köpfe der deutschen Wirtschaft angemeldet. Mit dabei sind unter anderem auch Michael Trautmann (Gründer Thjnk), Tijen Onaran (Gründerin Global Digital Women), Isa Sonnenfeld (Google News Lab) und Frank Thelen (Gründer Freigeist Capital). Das Pioneers Network ist jedoch kein geschlossener Club, sondern offen für jeden. Auch du bist herzlich eingeladen, Teil dieser neuen Bewegung zu werden.

Übrigens, auch dieser Beitrag könnte dich interessieren: t3n wird zur Bewegung! Das Pioneers Network ist da – bist du dabei? Hier findest du alle Artikel dieser Serie.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Björn

Spannend! Verfolge Curse bzw. Michael Kurth nun auch schon etwas länger und bin Fan der Musik und auch seinen Coaching-Ansätzen. Einiges habe ich auch übernommen. Cooler Artikel!

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.