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Marketing

Digitales Marketing: Wie Social Media das E-Mail-Marketing beflügelt

(Foto: © JSP - Fotolia.com)

Soziale Medien können das eigene E-Mail-Marketing enorm ankurbeln. Wir geben euch Tipps, wie ihr die beiden Bereiche gut miteinander verknüpfen könnt.

Social Media- und E-Mail-Marketing gehen Hand in Hand

Man hört es immer wieder: „E-Mail ist tot!“. Häufig wird diese Aussage mit dem Siegeszug der sozialen Medien begründet. Häufig ist diese Sichtweise jedoch zu kurz gedacht. Stattdessen können beide Bereiche in Wirklichkeit hervorragend miteinander verbunden werden. Wir geben euch ein paar Tipps an die Hand, wie man mit Social Media das Newsletter-Marketing tatsächlich ankurbeln und dadurcht wertvolle Leads generieren kann.

Social Media und Newsletter-Marketing: Fans zu Abonnenten machen

Eine große Herausforderung für E-Mail-Marketer besteht darin, immer und ständig den Verteiler zu vergrößern und die Abonnenten anhand verschiedener Kriterien darin zu filtern. Neue Abonnenten kann man hervorragend nach Kaufabschlüssen generieren: „Wenn Sie weiterhin Informationen erhalten möchten, melden Sie sich für unseren Newsletter an“. Über die eigene Social-Media-Fanpage gelingt das jedoch genauso gut.

Eine Möglichkeit, wie man den Newsletter an Personen herantragen kann: ausgewählte Inhalte mittels Deeplink auch an die Fans in Facebook, Twitter, Xing, Google+ und so weiter verteilen. Wählt eine individuelle Kampagne aus, verteilt sie auf den Social-Media-Pages und setzt einen Link, der auf den Newsletter als Quelle verweist: „Diese und viele weitere Kampagnen findet ihr in unserem Newsletter“. Auch eine Statusmeldung, dass heute wieder ein Newsletter mit interessanten Kampagnen verschickt wird, kann zu Neuanmeldungen führen. Auch in diesem Fall kann man ganz einfach den Link zur Anmeldeseite kommunizieren. Ebenso einfach wie effizient ist es, den Link zur Newsletter-Anmeldeseite in die Infobox der Social-Media-Präsenz zu setzen. Neue Fans lesen sich die Kurzbeschreibung häufiger durch, als man glaubt. Hier schlummert durchaus Potenzial.

Über den „hier“-Deeplink im Headbereich des Newsletters kann man das Mailing kopieren und anschließend auf die eigenen Social-Media-Auftritte an Interessierte herantragen. (Bild: Screenshot t3n.de-Newsletter)
Über den „hier“-Deeplink im Head-Bereich des Newsletters kann man das Mailing kopieren und anschließend über die eigenen Social-Media-Auftritte an Interessierte herantragen.

Mit Social Media neue Newsletter-Themen identifzieren

Neben diesen einfachen Mitteln gibt es allerdings noch weitere Tipps, wie soziale Medien das Newsletter-Marketing ankurbeln können. Ein lohnenswerter Ansatz besteht darin, Community-Gespräche zur Themenfindung heranzuziehen: Was interessiert die eigenen Fans gerade? Welche Fragen tauchen regelmäßig auf? Und worüber redet man in den Kommentaren?

Man kann natürlich auch ganz konkret danach fragen: „Welches portable Ladegerät könnt ihr uns empfehlen?“ oder „Würdet ihr das neue iPhone 5s kaufen?“. Es ist ratsam, den eigenen Fans zuzuhören und die Themen im Newsletter aufzugreifen. Anhand kommunizierter Probleme kann man auch hin und wieder in ein Testimonial platzieren, das sich mit einem bestimmten Produkt beschäftigt. Diese tolle Wechselwirkung erhöht nicht zuletzt die Öffnungs- und Klickrate des Newsletters.

E-Mail-Marketing: Themen für den Newsletter kann man hervorragend über die Community auf der Fanpage generieren.
E-Mail-Marketing: Themen für den Newsletter kann man hervorragend über die Community auf der Fanpage generieren.

Hinzu kommt, dass gute Newsletter, die eng entlang der Community-Interessen gestrickt wurden, nicht zuletzt auch gerne geteilt werden – entweder über die internen Teilen-Buttons unter dem Status-Update im jeweiligen sozialen Netzwerk, oder im Newsletter über die eingebauten Social-Buttons. Wer hier noch etwas mehr Service leisten möchte, gibt jedem Angebot im Newsletter eigene Sharing-Möglichkeiten. Auf diese Weise kann der Empfänger bei Bedarf nur den bevorzugten Inhalt an sein Netzwerk herantragen. Per se gilt die persönliche Empfehlung als eines der wichtigsten Argumente für Neukunden, sich einen Dienst anzuschauen. Hier tut sich das größte Potenzial auf, Social Media und E-Mail-Marketing von einander profitieren zu lassen.

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Eine Reaktion
Carsten Todt

Die Auswirkungen sind nicht nur positiv. Die Unternehmen sollten sorgsam auswählen, wen sie kontaktieren. Ansonsten entsteht hässlicher Spamm. Wenn jede E-Mail-Werbung ausnahmslos beflügeln würde, bräuchte man in seinem E-Post-Account keinen Spamm-Filter. Also, die Chancen mögen fantastisch sein, aber bitte ganz sorgsam auswählen, wer überhaupt kontaktiert wird.

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