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Marketing

Social-Media-Erfolg langfristig sichern – 14 Tipps für Unternehmen

Gründerboom in Deutschland: Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind in Sachen Neugründungen so gut wie seit fünf Jahren nicht mehr. Foto: © Spectral-Design - Fotolia.com

Was solltest du beachten, damit dein Social Media-Stream auf lange Sicht für Fans interessant bleibt? Dieser Frage geht Brian Solis in einem Gastbeitrag auf Mashable.com nach und gibt Unternehmen 14 Empfehlungen an die Hand, die ihnen einen langfristigen Social Media-Erfolg garantieren sollen.

(Foto: cambodia4kidsorg / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Brian Solis' 14 Social Media Guidelines

1. Etabliere eine effektive Kanal-Strategie

Analysiere deine Marke, gegebenenfalls Untermarken und namhafte Persönlichkeiten danach, ob sie eine „follow“- oder „like“-würdige Präsenz erzeugen können. Falls andere Accounts parallel zu deiner Strategie existieren sollten, lege deren Wertigkeit als alleinstehende Kanäle fest. Es könnte das beste sein, einfach Accounts zu schließen oder alle zusammenzufassen.

2. Stelle ein Support System bereit

Entwickle ein organisiertes Netzwerk, das jede Präsenz einzeln unterstützt. Stelle sicher, dass jeder Account einen Rhythmus etabliert, in dem auf die Bedürfnisse des Zielpublikums eingegangen wird.

3. Mission und Zweck

Kenne dein Zielpublikum das du zu erreichen versuchst und entwirf eine kommunizierbare Mission und einen erkennbaren Zweck für jeden Account.

4. Entwickle ein redaktionelles Programm

Entwickle ein Programm, dass die verschiedenen Bedürfnisse der Konsumenten anspricht. Das sollte Elemente wie Unterhaltung, Angebote, Service, etc. beinhalten. Halte dich an die neue K.I.S.S.-Formel: Keep It Significant and Shareable. Entwickle Inhalt, der mitreißend, relevant und teilbar ist. Denke über das Gewöhnliche hinaus und benutze Umfragen, Promotion-Inhalte und Fragen zu deinem Vorteil.

5. Konstruiere ein wachsames Netzwerk

Die besten Zuhörer sind die besten Gesprächspartner. Baue ein wachsames Netzwerk auf, dass deine Marken und die unterschiedlichen Unterhaltungen jedes Accounts im Auge behält.

6. Etabliere dialogorientierten Workflow

Jeder Account benötigt einen eigenen Workflow. Es werden außerdem Konversationsbrücken benötigt, die sicherstellen, dass alle am Workflow teilnehmenden Personen auch alle Informationen haben und sich entsprechend einschalten können.

 

7. Formuliere einen Entscheidungsbaum

Entwirf ein Schaubild, das detailierte Schritte abbildet, wie in welcher Situation zu verfahren ist. Das Prinzip könnte lauten: „Wenn dies passiert, tue das“.

8. Initiiere ein Trainingsprogramm

Die Repräsentanten werden ein fortlaufendes Training benötigen, um fokussiert zu bleiben. Jedes Eingreifen stützt oder nimmt das Markenerlebnis. Da die Technologie schneller voranschreitet als unsere Fähigkeit sie zu meistern, sollten Angestellte stets Kurs gehalten werden.

9. Installiere ein Steuerungs- und Belohnungssystem

So wie das Marketingteam die Integrität der Marke und die Art wie sie präsentiert wird sicherstellt, sollte ein Social Media Team die Integrität des Twitter-Accounts und des Gesamtportfolios managen. Zur gleichen Zeit sollte ein Belohnungssystem installiert werden, um zu außergewöhnlichen Leistungen zu animieren.

10. Entwirf einen Social Media Markenstyle-Guide

Möglicherweise gibt es bereits einen solchen Guide, der Marken-Präsentation, Nutzungsrichtlinien und andere Formen markennaher Marketing-Ästhetik kommuniziert. Dieser Guide bedarf eines signifikanten Updates um Social Media gerecht zu werden. Seine primäre Funktion ist es, die Rolle, den Charakter, die Stimme und das Wesentliche der Marke zu definieren.

11. Verfasse Richtlinien

Entwickle eine Social Media Richtlinie, in der die Dos und Don'ts zum Ausdruck gebracht werden. Die aktuelle Gesetzeslage könnte das Recht der Arbeitnehmer absichern, ihre Meinung über Arbeitgeber über ihre privaten Accounts ausdrücken zu dürfen. Zusätzlich beschweren sich viele Arbeitnehmer, dass existierende Richtlinien entweder zu extrem oder doppeldeutig seien, um erfolgreiches Engagement zu definieren. Entwickle eine Richtlinie, die gleichzeitig als Sicherung und als Weg zum Erfolg dient.

12. Bediene deine Kunden

Soziale Konsumenten erwarten von Marken in sozialen Kanälen Probleme zu lösen und Fragen zu beantworten. Jeder Kanal benötigt eine Service Funktion oder einen zugehörigen Kanal, der Bedürfnisse befriedigt und Anerkennung und Loyalität fördert.

 

13. Setze Timing und Sprache sinnvoll ein

Zwei Anmerkungen – Timing ist alles und in der Kürze liegt die Würze. Studien haben bereits gezeigt, dass das Timing und die Sprache von Tweets und Facebook-Updates über Reichweite und Engagement bestimmen. Optimiere Sprache und Timing, damit jedes Update zählt.

14. Erstelle Engagement und Performance Metriken

Beobachte die Performance jedes Accounts, um dessen Engagement und Leitstrategie zu verbessern.

Hier geht es zum Originalbeitrag von Brian Solis bei Mashable.com...

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: © Spectral-Design - Fotolia.com

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2 Reaktionen
Tanja Handl

Ein sehr guter Artikel, der viele Aspekte anspricht, die man beim Social Media Marketing beachten sollte. Tatsächlich geht es weniger um konkrete Tipps, als um Elemente einer Strategie. Denn einfach nur zu "tun", reicht leider nicht immer. Besser wird's halt doch geplant. :)

Sven

Content ist das A und O. Wenn die Inhalte stimmen, so werden sich auch die Nutzer mehren und vorallem treu bleiben.

Ich schreib in dem beruflichen Blog schon 4 Jahre und mindestens 3 Mal die Woche. Was sich verändert hat, ist der Schreibsil, sicherlich, aber sonst war die Idee dahinter gleich.

Informieren zu den Themen wie PKV und BU, am besten Laienverständlich.

Geändert hat sich das "Verteilen" der Artikel etwas, also durch twitter, fb Verbindung, XING Status oder so, aber generell bedarf es glaube ich gar keiner "durchgeplanten" Strategie, sondern vielmehr einem authentischen und ehrlichen Inhalt.

Gerade "meine Branche" tut sich damit ja schwer. Wenn ich Versicherer und Kollegen sehe, die stammeln eher vor sich hin. Bei Versicherern trotz großer Strategien und Kampagnen.

Der "kleine Makler" meint immer mehr, er muss nun auch was im "social web" tun, leider verkennt dieser oft, das es Zeit, Wissen und Aufwand bedeutet sich gut zu präsentieren. Und bevor sowas wie bei einigen Kollegen (letzter Blogbeitrag zum Beispiel 12 Monate her) dabei raus kommt, sollte sich jeder überlegen ob es machbar ist. Denn nichts ist schlimmer als eine Strategie und gute Planung die mangels Zeit, Lust oder sonst was dann nicht "durchgehalten" wird.

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