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Nur jeder zweite Nutzer in sozialen Netzwerken erkennt Werbung als Werbung

Facebook-Werbung wird nur von jedem zweiten Internetnutzer als solche erkannt. (Foto: Shutterstock/Natee Meepian)

Werbung ist ein zentraler Bestandteil sozialer Netzwerke wie Facebook oder Instagram. Aber ein großer Teil der Nutzer hat Schwierigkeiten, Werbung als solche zu erkennen.

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram, die Nutzern ihre Dienste kostenlos anbieten, leben von der auf ihrer Plattform geschalteten Werbung. Und das finden die meisten Internetnutzer auch gar nicht schlimm. Laut einer Onlineumfrage des Digitalverbands Bitkom finden 60 Prozent Werbung in sozialen Netzwerken in Ordnung. Allerdings haben 78 Prozent der Befragten das Gefühl, dass es in letzter Zeit mehr Werbung gibt.

Fast jeder dritte Social-Media-Nutzer will auf Werbung nicht verzichten

Interessant für Werbetreibende ist sicher, dass der Bitkom-Studie zufolge fast ein Drittel der Befragten angibt, nicht mehr auf Werbung in sozialen Netzwerken verzichten zu wollen. Grund: Die entsprechenden Nutzer fänden dadurch immer wieder Angebote oder Themen, die sie sonst nicht gefunden hätten. 35 Prozent der Nutzer meint zudem, dass Werbung bei Facebook und Co. besser zu den eigenen Interessen passe als herkömmliche Online-Werbung.

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass viele Social-Media-Nutzer mittlerweile Schwierigkeiten haben, Werbung von den normalen Inhalten zu unterscheiden. Fast jeder zweite Nutzer (48 Prozent) ist dieser Meinung. Bei den jungen Nutzern (14 bis 29 Jahre) geben sogar 56 Prozent an, dass sie Werbung nur schwer als solche erkennen können. Für die Studie wurden 1.212 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt, darunter 1.011 Social-Media-Nutzer.

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Guerilla-Marketing kann kräftige Argumente haben. (Quelle)

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„Gerade Online-Werbung will unterhalten und ist oft so auf den Nutzer zugeschnitten, dass er von ihr einen konkreten Nutzen hat und sie gar nicht als Werbung wahrnimmt“, erklärt Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom, das Phänomen. Daher sollten nicht zuletzt Lehrer Kinder besser über verschiedene Werbeformen aufklären, etwa über Produktplatzierungen, so van Rennings.

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