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„Social-Protection“-App schützt deine Facebook-Fotos vor Missbrauch

Social Protection – App schützt Facebook-Fotos

McAfee hat mit „Social Protection“ eine Facebook-App entwickelt, die Fotos von Facebook-Usern künftig vor unerwünschten Blicken und missbräuchlicher Verwendung schützen soll. Durch den Einsatz der DRM-ähnlichen Software sollen User künftig zielgenau einstellen können, welche ihrer Freunde die eigenen Fotos sehen können. Ende August entlässt McAfee die App in die offene Beta-Phase.

„Social-Protection“-App: DRM für Fotos

Der Umgang mit Fotos ist eine der Achillesfersen der Social-Network-Nutzung. Zwar können die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook so geregelt werden, dass Fremde keinen Zugriff auf das Facebook-Profil und damit auch die darauf geposteten Fotos erhalten. Freunde allerdings können die Fotos teilen und damit auch für nichterwünschte Blicke zugänglich machen. Genau da setzt McAfee mit seiner am Donnerstag präsentierten „Social-Protection“-App an, wie PC World berichtet. Das Tool bietet eine sichere Plattform für den Foto-Upload bei Facebook – die User brauchen dann keine Angst mehr davor haben, dass ihre Fotos von den falschen Leuten gesehen oder zweckentfremdet eingesetzt werden.

Social Protection – App schützt Facebook-Fotos

Nach dem Download und der Installierung einer speziellen Foto-Software können User ihre Fotos auf die sichere Plattform laden und von dort aus verteilen. Die Fotos werden verschlüsselt, sodass sie nur von Freunden, die speziell für das Anschauen der Fotos freigeschaltet wurden, angesehen – aber nicht kopiert – werden können. Alle anderen sehen die Fotos nur in einer extrem unscharfen Version. Damit, so die Hoffnung der App-Entwickler, könnte in Zukunft verhindert werden, dass Facebook-Fotos missbräuchlich verwendet werden – selbst wenn das oft keine Absicht ist.

Einsatz der „Social-Protection“-App sorgt für Schutz

Einen Haken hat das Ganze aber. Der Kopierschutz lässt sich umgehen. Zwar verhindert die Verschlüsselung einen normalen Screenshot, aber das Abfotografieren der Fotos vom Bildschirm ist natürlich möglich. Zumindest wird aber dem unbedachten, schnellen Weiterverteilen von Fotos via Facebook ein Riegel vorgeschoben. Wer auf seine Privatsphäre bedacht ist, aber weiterhin sehr private Fotos auf dem Social Network mit ausgewählten Freunden teilen will, der sollte sich die Arbeit machen, die Fotos über den Umweg der „Social-Protection“-App vor Missbrauch zu schützen. Das Problem des Postens von fremden Fotos auf der eigenen Pinnwand durch Freunde, was im schlimmsten Fall eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung nach sich ziehen kann, ist damit freilich nicht gelöst.

Weiterführende Links:

McAfee Social Protection Locks Down Your Facebook Photos – PC World

Facebook-Abmahnung: Fotos posten kann teuer werden – t3n.de

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9 Kommentare
Andreas
Andreas

Ja nee ist klar, auf FB teilt sie das Foto mit „Public“ und dann McAfee nur noch die Freunde, wo ist da der Unterschied ?

Und wtf kann kein Screenshot gemacht werdn ??

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msoika84
msoika84

Mmh ein Problem das es bei G+ nicht gibt.. :-)

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Cody

Klar gibt es das Problem bei G+ auch. Dort kann man mit leichten Tricks ebenfalls die Bilder bekommen. Wenns hart auf hart kommt, macht man einfach einen Screenshot.

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Wasser zeichen
Wasser zeichen

McAffee gehört Intel glaube ich.

Sowas ist wie die Ausdünnung der Schulhof-Kopiererei wohl eher mit auch, damit man nicht „mal eben“ Bilder bei Twitter oder Pinterest o.ä. reintut. Für Firmen oder Kino-Film-Produzenten und Kontrolle über das Promotion-Material sind ähnliche Lösungen vermutlich auch interessant.

Mit Wasserzeichen usw., könnte man dem Foto-Klau etwas entgegensetzen. Google, Firefox und die anderen haben kein Interesse.

Wenn ein Blogger in seinen Kommentaren zum dritten mal reingeschrieben kriegt, das er ein geschütztes Foto unlizensiert genutzt hat, weil das entsprechende Firefox-plugin der Besucher ihnen das anzeigt, wird der Blogger lernen und es lassen.
Dazu müsste man nur Wasserzeichen oder einen Pixelcode im Foto (kleine Pixelige Linie die das Copyright erkennbar macht oder teilweise Transparent und keine 2D-Barcodes welche unschön sind und stören) festlegen oder einfach ein „(C)“ oder wie bei Ebay-Fotos seinen Namen reinschreiben was man alles dann noch um weitere Wasserzeichen oder Maßnahmen ergänzen kann und Google weiss ja, welche Photos bzw. Icons geschützt sind und zeigt ähnliche Inhalte dann an. Wenn jede Media-Agentur ihre „(C)“-Markierung leicht anders macht, muss der Fälscher es löschen, überschreiben o.ä. und ist extra-böse oder er lernt, das Foto für 7-10 Euro zu lizensieren oder sucht was preisgünstigeres.

Dann würden sich endlich Creative-Commons-Bausteine zumindest bei Bildern durchsetzen. Und gute Fotografen können dann auf Beauftragung von Abmahn-Anwälten verzichten.
Seit heute gibts ja sogar Public Domain Fonts von Adobe.

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