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Softbank investiert 460 Millionen Euro in Berliner Startup Auto1

Die drei Gründer von Auto1. (Foto: Auto1)

Der japanische Medienkonzern Softbank steckt 460 Millionen Euro in das Berliner Startup Auto1, das damit 2,9 Milliarden Euro wert ist – Nummer zwei in Europa hinter Spotify.

Megadeal: Auto1 ist jetzt 2,9 Milliarden Euro wert

Die Berliner Startup-Szene ist um einen Megadeal reicher. Vision Fund, der milliardenschwere Investmentarm des japanischen Telekom- und Medienkonzerns Softbank, investiert 460 Millionen Euro in das Gebrauchtwagenportal Auto1. Für Softbank, das erst vor kurzem an der neun Milliarden US-Dollar schweren Finanzierungsrunde bei Uber beteiligt war, ist es das erste Investment in Deutschland überhaupt und zugleich ein Statement für den Startup-Standort Berlin, wie die Financial Times (FT) berichtet.

Auto1 ist in 30 europäischen Ländern aktiv – weitere sollen folgen. (Bild: Auto1)

Der Deal, in dessen Rahmen Softbank 20 Prozent an Auto1 erhalten soll, bewertet das Berliner Startup mit 2,9 Milliarden Euro. Auto1 ist damit nach Spotify das zweitwertvollste Startup in Europa. Erst im Frühsommer des vergangenen Jahres hatte Auto1 in einer Finanzierungsrunde 360 Millionen Euro eingesammelt und war zu diesem Zeitpunkt 2,5 Milliarden Euro wert. Die beiden Mitgründer und Co-CEOs Hakan Koc und Christian Bertermann halten laut FT noch 30 Prozent an dem Unternehmen.

Die Kapitalspritze soll Auto1 beim Launch neuer Produkte und Services unterstützen. Laut Softbank-Manager Akshay Naheta, der dem Auto1-Verwaltungsrat angehören wird, habe die von Auto1 aufgebaute Plattform inklusive des eigenen Algorithmus Effizienz und Transparenz auf den 300 Milliarden Dollar schweren stark fragmentierten Online-Gebrauchtwagenmarkt gebracht.

Zukunft der Mobilität: Softbank steigt bei Auto1 ein

Der Einstieg bei Auto1 ist laut Koc derweil ein Puzzleteil der Softbank-Strategie, sich an Firmen zu beteiligen, die an der Zukunft der Mobilität mitwirken. Es handle sich nicht um eine rein finanzielle Investition. Wie schon in einem Interview Anfang November betonte der Auto1-Co-Chef auch dieses Mal, dass ein Börsengang in naher Zukunft nicht geplant sei.

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