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Browser-Sicherheit: Die meisten Schwachstellen hat … nicht Microsofts Internet Explorer

(Foto: Shutterstock)

Welche Software aktuell die meisten Sicherheitslücken hat, zeigt der Sicherheitsanbieter Stormshield seinem „Vulnerabilities Barometer“. Neben Flash finden sich dort die gängigen Browser – der Internet Explorer rangiert aber weiter hinten.

Unrühmliches Software-Ranking: Flash vor Chrome und Firefox

Der Flash Player ist und bleibt ein beliebtes Ziel für Angreifer, wie jetzt auch die erste Ausgabe des „Vulnerabilities Barometers“ des Sicherheitsanbieters Stormshield zeigt. Demnach weisen Adobes Flash Player sowie die weitverbreiteten Browser Google Chrome und Mozilla Firefox die meisten Schwachstellen auf. Der Internet Explorer hat dagegen laut den Experten deutlich weniger Schwachstellen als die Browser-Konkurrenz.

Beliebte Software mit vielen Schwachstellen: Flash mit Abstand vorn. (Grafik: Stormshield)
Beliebte Software mit vielen Schwachstellen: Flash mit Abstand vorn. (Grafik: Stormshield)

Insgesamt 1.175 Schwachstellen haben die Stormshield-Analysten in den von ihnen untersuchten gängigsten Software-Programmen ausgemacht. Davon sind 325 bei Adobes Flash, 184 in Googles Chrome-Browser und 162 in Firefox von Mozilla entdeckt worden. Der Internet Explorer und Java finden sich mit 108 beziehungsweise 93 Schwachstellen auf den Plätzen sechs und sieben der unrühmlichen Liste.

Software-Hersteller auf der Suche nach Bugs

Ob das jetzt aber damit zu tun hat, dass man sich bei Microsoft und Oracle besonders um die Sicherheitslücken gekümmert hat, oder ob einfach das Interesse der Angreifer in den vergangenen Monaten gesunken ist, darauf gehen die Sicherheitsforscher in ihrem Bericht nicht ein. Auch Google hatte zuletzt seine Anstrengungen in dem Bereich erhöht und das Preisgeld für das Finden kritischer Chrome-Bugs auf 100.000 US-Dollar erhöht.

Von den untersuchten Sicherheitslücken hat Stormshield 71 Prozent als kritisch eingestuft, bei ihnen wäre es also möglich, dass Hacker darüber die Kontrolle über ein System übernehmen könnten. Speicherfehler machen mit 60 Prozent übrigens die am häufigsten ausgenutzten Schwachstellen aus. In der Statistik von Stormshield werden nur Angriffe auf Windows-Plattformen berücksichtigt.

via www.zdnet.de

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