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Solarisbank steigt in den Blockchain-Markt ein

Das Management-Board der Solarisbank. (Foto: Max Threlfall)

Die Blockchain-Factory verspricht, die technologische und regulatorische Brücke zwischen der Banking- und Blockchain-Welt zu bilden. Außerdem möchte sie ein spezialisierter Infrastruktur-Partner mit Banklizenz für Kryptowährungs- und Blockchain-Unternehmen sein.

Solarisbank, die erste Banking-Plattform mit Vollbanklizenz, startet am 28. Juni 2018 mit ihrer „Solarisbank-Blockchain-Factory“. Damit erweitert das Berliner Technologieunternehmen sein Angebot und schafft eine technologische und regulatorische Brücke zwischen der Banking- und der Blockchain-Welt. Die Solarisbank wird damit zum spezialisierten Infrastrukturanbieter für Unternehmen aus der Kryptowährungs- und Blockchain-Industrie. Roland Folz, CEO der Solarisbank, gibt sich zuversichtlich:

„Die Solarisbank ermöglicht seit über zwei Jahren kontextuelles Banking – moderne Finanzdienstleistungen werden per Schnittstellen (API) in das bestehende Angebot von Unternehmen integriert und für den Kunden zur Verfügung gestellt, wann und wo er sie benötigt. Angebote im Bereich Blockchain und Kryptowährungen durch die ‚Solarisbank Blockchain Factory‘ sind der nächste strategische Schritt. Es besteht große Nachfrage aus der Blockchain-Welt nach einem lizenzierten Partner, der die technologische und regulatorische Verbindung zum traditionellen Banking herstellt – als Technologieunternehmen mit Banklizenz sind wir dafür der natürliche Partner.“

Laut Pressemitteilung will die Solarisbank mit der Blockchain-Factory Banking-Dienstleistungen für Unternehmen anbieten, deren Geschäft direkt oder indirekt auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie basiert. Hierzu zählt beispielsweise der Blockchain-Company-Account für die Bankgeschäfte von Blockchain-Unternehmen.

CEO Dr. Roland Folz will mit der Solarisbank jetzt auch im Blockchain-Markt mitmischen. (Foto: Max Threlfall)
CEO Roland Folz will mit der Solarisbank jetzt auch im Blockchain-Markt mitmischen. (Foto: Max Threlfall)

Außerdem sollen Dienstleistungen für globale Handelsplätze von Kryptowährungen zur Verfügung gestellt werden, um den An- und Verkauf von Fiatwährungen zu erleichtern, beispielsweise über den Automated-Trust-Account der Solarisbank, ein automatisiertes Treuhandkonto für Marktplätze von Kryptowährungen.

Dazu arbeitet man mit der VPE-Bank zusammen: Gemeinsam wollen die Solarisbank und VPE den institutionellen Handel von Kryptowährungen anbieten. Weitere Unternehmenskunden der Solarisbank integrieren aktuell zusätzliche Dienstleistungsangebote im Bereich Digital Banking und Debitkarten für Blockchain-Unternehmen. So verspricht das Unternehmen, Kryptowährungswallets und Bankkonten in einem Angebot zu kombinieren.

Hybride Zukunft der Fiat- und Blockchainwelt durch Solarisbank

Peter Grosskopf, CTO der Solarisbank, sieht eine hybride Zukunft von Blockchain und Fiat voraus:

„Die Fiat-Welt wird sich nicht auflösen. Wir bewegen uns auf eine hybride Zukunft zu, in der sich die Blockchain-Welt noch beweisen muss. Bei der Solarisbank sehen wir die disruptive Kraft der Geschäftsmodelle und wollen dazu beitragen, die Zukunft dieser Industrie mitzugestalten. Es war immer die Rolle von Banken, Vermögenswerte ihrer Kunden vertrauensvoll zu verwahren. Diese Rolle müssen Banken auch im Zeitalter einer durch Blockchain-Technologie getriebenen Dezentralisierung übernehmen. Wir stellen die Infrastruktur, um traditionelles Banking mit modernen digitalen Angeboten zu verknüpfen.“

Mit der Gründung im März 2016 war die Solarisbank eines der ersten Finanztechnologieunternehmen mit Vollbanklizenz. Seitdem hat das Unternehmen sein „Banking as a Platform“-Konzept international etabliert. Angebote im Bereich Blockchain und Kryptowährungen durch die Solarisbank-Blockchain-Factory sind der nächste strategische Schritt. Neben der Kooperation mit der VPE-Bank sind weitere Partnerschaften bereits im Implementierungsprozess und werden voraussichtlich im Laufe des Jahres an den Start gehen.

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