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Soll Virtual-Reality zum Durchbruch verhelfen – Oculus Quest von Facebook

Facebooks Oculus Quest ist eine Standalone-VR-Brille. (Foto: Facebook)

Mark Zuckerberg kündigt bei der Oculus-Connect-Konferenz ein kabelloses Virtual-Reality-Headset an. Für 399 US-Dollar kommt es im Frühjahr 2019 auf den Markt.

In seiner Keynote für die fünfte Entwicklertagung in San Jose hat der Facebook-Chef das neueste Produkt seiner Tochterfirma vorgestellt, wie Techcrunch berichtet. Die neue Brille ist mit 64 Gigabyte Speicher ausgestattet und kann mit Headset und Controller auch stand-alone laufen: Es ist kein externer Zuspieler wie Smartphone oder Computer nötig. Das geht zwar auch bereits mit der Oculus Go, allerdings mit dem entscheidenden Nachteil, dass sie nur Head-Tracking – also die Bewegungen des Kopfes – unterstüzt. Oculus Quest erlaubt über ein Raumtracking jetzt auch, dass die Körperbewegungen in die virtuelle Realität übertragen werden. Trotz des vollständigen Eintauchens in die virtuelle Realität warnt die Brille vor kollidierenden Einrichtungsgegenständen oder Mitspielern. Vier Weitwinkelkameras auf der Vorderseite machen es möglich, dass die Brille jederzeit den Standort des Spielers bestimmt.

Das erste All-in-One-Gaming-System für VR

Die neue Brille wird mit neuen Oculus-Touch-Controller geliefert, die denen der Oculus Rift stark ähneln. Dank des integrierten Audiosystems werden keine Kopfhörer mehr benötigt, können aber auf Wunsch dennoch angeschlossen werden. Nach Gear VR, Oculus Rift und Oculus Go soll Oculus Quest ein weiterer Baustein in Facebooks VR-Ökosystem sein. Die Hoffnung von Zuckerberg ist es, zehn Millionen Menschen mit allen Oculus-Brillen zu erreichen. Erst dann werde laut Facebook-Chef das Ökosystem profitabel.

Zu den ersten Spielen, die für Oculus Quest verfügbar sein werden, gehört Vader Immortal aus dem Star-Wars-Universum. Mehr als 50 weitere Spiele sollen zum Verkaufsstart verfügbar sein. Entwickler müssen sich noch bis Anfang 2019 gedulden, wenn Oculus die vollständige Dokumentation für die neue VR-Brille veröffentlicht. Bis dahin können sie ihre Prototypen an Oculus Rift orientieren, da Oculus von dort eine unkomplizierte Übertragung zu Oculus Quest verspricht.

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Eine Reaktion
Christian Allner

Hat sich Spaces nun doch nicht durchgesetzt? Hatte da Anfang des Jahres gelesen, dass das der nächste Hot Shit bei Facebook werden solle. Hat sich Facebook da inzwischen an diesem Beitragsthema orientiert? - https://www.ar-vr-manager.de/virtual-reality-vr/

Ich sehe die ganze VR-Entwicklung zwar positiv, aber Zuckerberg hatte ja auch schonmal einen Mobile-Trip gehabt und alles musste für's Smartphone optimiert sein.

Wie sehen das die anderen?

Antworten

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