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Gadgets & Lifestyle

Sonos Play:1: Schickes, kompaktes Wireless-HiFi-Lautsprecher-System ausprobiert

Sonos hat mit dem Play:1 das mittlerweile dritte Modell seiner hochwertigen Wireless-Lautsprecher-Familie vorgestellt. Die neuen Lautsprecher dürften besonders wegen des attaktiven Preises, aber auch angesichts der bequemen Bedienweise neue Freunde finden. Wir haben uns den kleinen, schicken Brüllwürfel näher angesehen und ausprobiert.

Sonos Play:1: Designerstück für 199 Euro

Als Sonos vor gut zwei Jahren das 299 Euro-Modell Play:3 (Test) vorgestellte, war das bereits ein kleines Zugeständnis an Nutzer, die auf Sonos-Hardware setzen, aber nicht unbedingt knapp 400 Euro für die recht voluminöse Play:5 in die Hand nehmen wollten. Der etwas kostengünstigere kabellose Speaker konnte in unserem damaligen Test bereits eine gute Bewertung einholen, denn das Gesamtkonzept war aus unserer Sicht einfach stimmig – ähnlich verhält es sich auch mit dem Play:1.

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Top verarbeitet: Die Sonos Play:1 Speaker gibt es in weiß und schwarz

Der Sonos Play:1-Speaker wird zum Preis von 199 Euro angeboten und verfügt über das gleiche Funktionsspektrum wie die anderen, etwas teureren Modelle Play:3 und Play:5. Das bedeutet, dass man die Box mit einem LAN-Kabel oder einer kleinen weißen Kiste namens Bridge an den heimischen Router anschließen kann. Außerdem können Nutzer sowohl auf die eigene Musikbibliothek zugreifen sowie auf diverse Musik-Streaming-Dienste wie AUPEO!, Deezer, iHeartRadio, JUKE, Last.fm, Rdio, Internet Radio, Slacker, Songl, Spotify und viele weitere zuzugreifen. Ferner gibt der Hersteller an, etwa 100.000 Radiosender, Programme und Podcasts anzubieten.

Streaming vom Smartphone

Neuerdings können Nutzer auch Musik, die auf ihrem Smartphone oder Tablet abgelegt ist, direkt auf die Sonos-Box streamen. Der Vorteil gegenüber Apples AirPlay-System ergibt sich aus dem Fakt, dass man die Play-Speaker nicht nur über Apple-Geräte steuern kann, sondern auch über Android- und Windows-Devices. Passende Software für Android, iOS, Windows und OS X bietet Sonos an. Für Windows Phone existiert bislang allerdings noch keine offiziell Sonos-App, dafür kursieren diverse Anwendungen von Drittanbietern im Store, die aber allesamt nicht den gleichen Funktionsumfang wie die offiziellen Anwendungen für die anderen Plattformen bieten. Der Umfang an Funktionen der offiziellen Apps ist hingegen auf allen Plattformen identisch, die Bedienung sehr intuitiv.

Eine weitere praktische Angelegenheit ist zudem, dass man auf das System nicht nur von einem Device zugreifen kann, sondern die komplette Bedienung mithilfe der Apps nahezu gleichzeitig auf verschiedenen Gerätschaften zu steuern vermag – alle Einstellungen wie Lautstärke, Playlists, Gruppierungen (sofern man mehrere Speaker im Einsatz hat) und mehr werden geräteübergreifend in Echtzeit synchronisiert. So ist es beispielsweise möglich, Musik auf seinem Windows-Rechner zu starten und diese beim Verlassen der Wohnung über sein iPhone abzustellen, sofern man noch in das eigene WLAN eingeloggt ist.

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Einzige Bedienlemente sind an allen Play-Boxen eine Lautstärkewippe sowie ein Play/Pause-Button

Sonos Play: 1: Funktioniert auch allein, aber besser im Doppelpack

Kommen wir zum Play:1: Die schicke, hochwertig verarbeitete Multiroom-Box verfügt im Unterschied zum Play:3, in dem drei Lautsprecher (ein Hoch-, zwei Mitteltöner) mit einer entsprechenden Anzahl an Verstärkern stecken, und dem Play:5, der fünf Boxen und Verstärker in sich vereint, lediglich über zwei Boxen: ein Hoch- und ein Mitteltöner. Angesichts der geringeren Anzahl an Lautsprechern konnte der Play:1 auch weit kompakter gebaut werden als seine größeren Geschwister – die Größe von 161,45 X 119,7 x 119,7 mm täuscht allerdings über sein Gewicht hinweg, denn der kleine Würfel wiegt immerhin noch etwa zwei Kilogramm.

Dank dieser Masse schiebt die kleine Box noch einen satten Sound durch die Räume. Für Partys ist der kleine Speaker allerdings nicht ausgelegt, denn zum einen spielt der Play:1 aufgrund seiner Ausstattung nur Mono ab, zum anderen macht er zwar bei geringen und mittleren Lautstärken, also im Grunde bei normale „Alltagsbedudelung“ mit einem satten Klangbild und guten Bässen eine gute Figur, bei sehr hohen Lautstärken gelangen leider die tieferen Töne etwas ins Hintertreffen.

Für Küche und Bad – die Box ist zwar nicht wasserdicht, verträgt aber feuchte Luft – ist der Play:1 bestens als Einzellautsprecher geeignet, möchte man sich aber in Stereo beschallen lassen, bedarf es eines Kompagnons – beispielsweise eines zweiten Play:1. In Kombination produzieren die beiden ein solides und rundes Klangbild, das mit dem Sound der Play:3 mithalten kann. Dann fallen aber auch gleich 400 Euro an. Doch nicht nur mit einem weiteren Play:1 lässt sich der durchaus preiswerte Wireless-Speaker kombinieren, auch mit anderen Sonos-Komponenten kann man den Lautsprecher koppeln. So kann man praktisch nach und nach seine heimische Anlage mit den Subwoofer „Sonos Sub“ und der „Playbar“  erweitern und sich so ein kabelloses 5.1 Surround-System fürs Wohnzimmer aufbauen – hier kommt dann allerdings ein stattlicher Preis von summa sumarum 1798 Euro zustande.

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Sonos Play:1 (rechts) im Größenvergleich mit Play:3 (links)

Was die Verarbeitung des Play:1 betrifft, entspricht der Speaker dem hohen Anspruch des Herstellers. Das Gehäuse ist solide verarbeitet und wirkt durch das rundum angebrachte Gittergewebe robust. Auf der Oberseite ist die obligatorische Lautstärkewippe und ein Play-/Paus-Button, der bei älteren Geräten als Mute-Button fungierte. Rückseitig hat Sonos ein Schraubgewinde eingelassen, mit dem sich die Box an der Wand befestigen lassen soll. Überdies befindet sich darunter ein Ethernet-Port. Auf der Unterseite sitzt inmitten eines gummierten Standfußes der Anschluss für das Stromkabel.

Fazit

Ich muss gestehen, hätte ich die Wahl zwischen dem Play:1 im Doppelpack und einem Play:3-Set, das ich bereits besitze, würde ich nicht nur wegen des geringeren Preises zur ersten Option greifen, denn sowohl Design, Größe als auch das Klangbild wissen zu gefallen. Zumindest für eine Stereoanlage im 400-Euro-Segement, wäre es derzeit meine Erste Wahl, denn meine Musik liegt mittlerweile auf einer NAS, auf die ich über diese Hardware im Heimnetzwerk bequem zugreifen kann. Darüber hinaus ist die Play:1 auch für Nutzer von Musik-Streaming-Diensten wie Spotify, Rdio und Co. eine absolut großartige Lösung.

1 von 15

Der Sonos Play:1 kann bereits in den Farben schwarz und weiß für 199 Euro vorbestellt werden. Bis Ende des Jahres gehört zum Lieferumfang eine Bridge, die regulär mit 49 Euro zu Buche schlägt.

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2 Reaktionen
Staubi

Aktuell würde ich Teufel Raumfeld Lautsprecher vorziehen, die Stereo S gibt es ja nicht mehr, aber der One S ist eine absolute Empfehlung. Sie Sonos halten da in meinen Augen nicht mit.

Peter

161,45mm Höhe? Puh, auf den 100stel Millimeter genau gemessen ... da gibt sich ein Redakteur aber Mühe ... denn ich gehe davon aus das der Artikel natürlich selbst recherchiert und nicht nur gepastete Pressemitteilung ist ... :-)

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