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Soundcloud kündigt 173 Mitarbeitern

Die Soundcloud-Gründer Eric Wahlforss und Alexander Ljung. (Foto: dpa)

Das Berliner Vorzeige-Startup Soundcloud hat fast die Hälfte seiner Mitarbeiter entlassen. Die Büros an gleich zwei Standorten schließen. Sind neue Übernahmegespräche geplatzt?

Der Berliner Musikstreaming-Dienst Soundcloud hat überraschend 173 seiner zuletzt 420 Mitarbeiter entlassen. Dies meldete Gründerszene zuerst unter Verweis auf einen am Donnerstagabend von Firmengründer Alexander Ljung veröffentlichten Blogeintrag. Demnach schließt Soundcloud seine Büros in San Francisco und London, um seine operativen Aktivitäten künftig in Berlin und New York zu bündeln. Auf Twitter berichten betroffene Mitarbeiter allerdings auch von Kündigungen in New York.

Soundcloud sagt Jubiläumsfeier ab

Den Worten von Ljung nach sind die Entlassungen dem Ziel geschuldet, Kosten einzusparen und einen „langfristigen, unabhängigen Erfolg“ des 2008 in Berlin gegründeten Unternehmens zu gewährleisten. Zwar habe sich der Umsatz von Soundcloud in den vergangenen zwölf Monaten verdoppelt. Kosteneinsparungen seien jedoch unausweichlich, um die Gewinnzone zu erreichen, schreibt Ljung. Wie t3n.de von zwei mit der Sache vertrauten Personen erfuhr, wurde die geplante Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen von Soundcloud vorerst abgesagt. Das Unternehmen hat dies auf Anfrage inzwischen bestätigt.

Deezer war als Käufer im Gespräch

Viele Entlassungen beim Berliner Musik-Startup Soundcloud. (Foto: dpa)

Überraschend ist der Schritt insofern, als erst vor wenigen Tagen neue Übernahmegerüchte die Runde machten. Die verlor das Interesse.

Auf Soundcloud können Amateure und professionelle Musiker aller Art ihre Werke mit Gleichgesinnten teilen. Inzwischen bieten die Berliner nach Verhandlungen mit großen Plattenlabels aber auch lizenzierte Streaminginhalte an, die mit einem kostenpflichtigen Abonnement konsumiert werden können. Nach eigenen Angaben hat Soundcloud rund 175 Millionen monatlich aktive Nutzer .

Mehr zum Thema: Apple Music und andere Spotify-Alternativen – 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

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Eine Reaktion
Mr. Soundcloudgehtauchirgendwannunter

So macht man das halt. Wo ist das Problem? Ein paar austauschbare AD's und CD's. Ein paar unnütze "wir-sind-so-hipp" Controller. Wayne? Außerdem, warum nennt man eine 10 Jahre alte Firma "Startup". Seid Ihr auch ein Starup? https://de.wikipedia.org/wiki/Yeebase_media, 2005 gegründet.

Antworten

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