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Startups

Soundwave: Musik-Discovery-App für iOS und Android zeigt, was deine Freunde hören

Das irische Startup Soundwave hat sich zum Auftrag gemacht, das Entdecken neuer Musik zu revolutionieren und zugleich zu einer sozialen Aktion zu machen. Die heute in Apples App-Store und Google Play veröffentlichte App gleichen Namens hinterlässt im ersten kurzen Test einen positiven Eindruck.  

Soundwave – soziale Musik-App zeigt, was auf Spotify, Rdio und Co. gehört wird

Soundwave ist nach einer geschlossenen Beta-Phase seit dem heutigen Donnerstag für alle Nutzbar. Die App bietet Usern die Möglichkeit neue Musik zu finden, anderen seine Lieblingsmusik zu zeigen und sich direkt in der App neue Musik anzuhören und so seien Musikhorizont zu erweitern. Die Macher haben in der geschlossenen Beta bereits einige bekannte Unterstützter gefunden – Apple-Mitgründer Steve „Woz“ Wozniak und bono Vox von U2 sind zwei von ihnen. Das Besondere an der App ist, dass Soundwave quasi in diverse Musik-Apps „hineinlauscht“ und abgespielte Songs an zentraler Stelle aggregiert.

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Soundwave sammelt gespielte Songs diverser Dienste und zeigt sie in einem Stream (Bild: Soundwave)

Die App läuft im Hintergrund und liest aus, was man auf Spotify, Rdio oder direkt von seinem Gerät abspielt. Diese Daten fließen in den Soundwave-Stream ein, sodass die Follower sehen können, was man sich anhört. Doch man kann nicht nur verfolgen, was sich die Freunde anhören, sondern auch die Musik bewerten. Die Bewertung der Songs funktioniert wie auf YouTube: mit Daumen hoch- und Daumen-runter-Buttons. Musik kann aus dem Stream direkt mit Followern innerhalb der App oder auch über Facebook mit seinen Freunden geteilt werden.  Selbstverständlich hat Soundwave nicht nur diese soziale Komponente, sondern kann auch als Player genutzt werden. Zudem besteht eine Anbindung an Youtube, Soundcloud, 7Digits und iTunes. Über letztere Dienste kann Musik erstanden werden.

Aidan Sliney (CTO), Craig Watson (COO), Brendan O'Driscoll (CEO)
Die Soundwave-Gründer: Aidan Sliney (CTO), Craig Watson (COO), Brendan O'Driscoll (CEO) (Bild: Soundwave)

Die Soundwave-App (wir haben die Android-App getestet) ist optisch sehr ansprechend und ist, vieler Funktionen zum Trotz, sehr übersichtlich aufgebaut. Man findet sich leicht in der App zurecht und erfasst den Sinn hinter den diversen Features rasch. Die Startseite besteht aus einem Aktivitäts-Feed, über den die Songs der gefolgten Personen fließen. Wie auf Spotify kann man entweder seinen „echten“ Freunden folgen, oder auch Nutzern, die offenbar den gleichen Musikgeschmack haben sowie auch Menschen des öffentlichen Lebens – wie beispielsweise Woz. Der Stream lässt sich mithilfe von Filtern, die sich oberhalb des Feeds befinden, weiter aufsplitten. So kann ausschließlich angezeigt werden, was zurzeit gehört wird oder welche Songs bereits bewertet wurden. Ferner lässt sich der Stream auf Ohrwürmer eingrenzen und welche Tracks geteilt wurden.

Die Idee von Soundwave ist in der Tat großartig. Endlich kann in einer App angezeigt werden welche Freunde welche Songs hören. Dabei ist es egal, ob diese über Spotify, Rdio, Soundcloud oder den System-Musik-Player abgespielt werden. Für Musik-Fans dürfte dies eine feine Sache sein. Ob sich Soundwave allerdings durchsetzt, ist dennoch fraglich. Der Erfolg der App hängt letztlich wieder von der Anzahl der Nutzer ab, die angesichts dessen, dass die App erst seit heute frei zum Download bereitsteht noch recht überschaubar ist. Was haltet ihr von der App?

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Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

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4 Reaktionen
Marco Willi

Ja, find ich auch. Hat mich direkt an LastFM erinnert... werden wohl nur viele Junge nicht kennen?!

goran

Wäre ja auch für Apps, die z.B. Songtexte oder Ähnliches anzeigen wollen interessant. (Bisher gibts sowas ja nur über ein akustisches matchen, oder?) Den Hintergrundprozess hält die App wahrschienlich über die GPS-Lokalisierung aufrecht. Bestimmt der Hauptgrund für das ortsbasierte Feature in dem Programm ;-)

Andreas Floemer

@Goran: Die Macher sind diesbezüglich recht zurückhaltend – alles was ich weiß ist, dass die bei der iOS-App mit Apple wohl recht eng zusammengearbeitet haben. Hier ginbt es noch ein paar Infos http://www.hypebot.com/hypebot/2013/06/both-steve-wozniak-apples-eddy-cue-love-soundwave.html

goran

Wie geht das denn technisch auf iOS mit dem "hineinlauschen"?

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