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Spaces: Twitters Clubhouse-Klon erreicht Android noch vor dem Original

Audio-Chat Spaces erreicht Android. (Foto: Shutterstock)

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Während die Audio-Chat-App Clubhouse weiterhin nur für iOS verfügbar ist, hat Twitter sein Konkurrenz-Produkt Spaces nun auch für Android verfügbar gemacht. Es gibt allerdings Einschränkungen.

Twitter Spaces ist eine ziemlich ungenierte Kopie des Konzepts der Clubhouse-App. Genau wie beim Vorbild, können Nutzer sich in Räumen, die bei Twitter eben Spaces heißen, treffen und dort in Gruppen miteinander sprechen.

Spaces mit eingeschränkter Android-Funktionalität

Ende 2020 hatte Twitter den neuen Dienst als private Beta unter iOS gestartet und seither in schneller Folge neue Betatester zugelassen. Die Verfügbarkeit auch für Android-Nutzer hatte dabei von Beginn an auf der Roadmap gestanden. Nun ist es so weit. Wie Twitter auf Twitter mitteilt, soll die Beta-Nutzerschaft weiter wachsen und um Android-Verwender erweitert werden. Wer bereits Betatester ist, kann Spaces nun unter Android als Erweiterung der Twitter-App nutzen.

Die vollständige Funktionalität steht indes noch nicht zur Verfügung. In der aktuellen Version können Android-Nutzer zwar an Gesprächen in beliebigen offenen Spaces teilnehmen. Sie können aber keine eigenen Spaces starten. Diese Funktion soll jedoch kurzfristig nachgeliefert werden, wie Twitter verspricht.

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Wer Spaces bereits nutzen kann, findet das Feature oberhalb der Haupt-Zeitleiste. Dort könnt ihr auch sehen, wer von denen, denen ihr folgt, gerade in einem Space ist. Ebenfalls neu in Spaces ist eine Möglichkeit, eine Gesprächsrunde vorab zu datieren. Damit nähert sich Twitter funktional immer weiter an Clubhouse an.

Scheduled Spaces: Twitter erlaubt Vorplanung von Gesprächsrunden. (Grafik: Twitter)

Spaces: Twitter vergibt hohe Priorität

Twitters Entwicklungsgeschwindigkeit ist nur als rasant zu bezeichnen. Von der ersten öffentlichen Ankündigung im November bis zur Freigabe der Android-Version hat Twitter seinen recht transparenten Zeitplan stets gehalten, teils unterboten. Spaces wird im Hause Jack Dorseys ganz offensichtlich eine strategische Bedeutung beigemessen.

Sollte es Twitter gelingen, den Dienst allgemein zu öffnen und stabil über die mobilen Plattformen zu betreiben, könnte es für Clubhouse und sein Invite-only und auf iPhones beschränktes System eng werden. Wie sich immer wieder gezeigt hat, fressen in der neuen Wirtschaft die Schnellen die Langsamen.

Wie zwischenzeitlich bekannt wurde, will sich auch Facebook nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Entsprechend soll auch der Social-Media-Riese an einer Audio-App im Clubhouse-Stil arbeiten. Das Wettrennen wird Facebook allerdings nicht gewinnen können. Dafür hat die Plattform mit ihren Milliarden an Nutzern klare Skalenvorteile.

Weitere Clubhouse-Alternativen haben wir in diesem Beitrag für euch zusammengestellt.

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