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In einer halben Stunde von New York nach Paris? Kein Problem, sagt Elon Musk

Elon Musk will den Flugverkehr revolutionieren. Mit Spacex sollen Reiseziele auf der Erde künftig binnen einer halben Stunde erreichbar sein. (Screenshot: Spacex)

Mit SpaceX will Elon Musk den Weltraum erobern. Dazu zählt aber längst nicht mehr nur der Mars, wie eine Präsentation des Unternehmers verdeutlicht.

In weniger als einer Stunde die ganze Erde bereisen können – davon träumt Elon Musk. Mit seinem Weltraumunternehmen SpaceX will er die Vision Wirklichkeit werden lassen. Auf dem International Astronautical Congress im australischen Adelaide erklärte der Unternehmer, wie er die Flugzeit mit Hilfe von Raumschiffen reduzieren will.

Wie Elon Musk den Flugverkehr revolutionieren will

Musks Pläne sehen vor, die Passagiere per Boot zu einer Raumstation im Meer zu bringen. Von dort hebt das Raumschiff ab, bis es eine gewisse Höhe erreicht hat, in der es keinen Widerstand durch Luft oder Wind spürt. Das soll die Geschwindigkeit drastisch erhöhen. In einem Promovideo spricht SpaceX von 27.000 Kilometern pro Stunde, mit denen das Raumschiff durch das All gleitet.

Viele Langstrecken seien so in unter einer halben Stunde erreichbar, heißt es in dem Clip. So solle die Reise von Bangkok nach Dubai nur noch 27 Minuten dauern, der Trip von New York nach Paris zum Kurztrip in 30 Minuten werden. Möglich werden sollen die Reisen mit der Big Fucking Rocket, dem Nachfolger der bisherigen Falcon 9.

Voraussetzung für Musks Vision ist allerdings, dass die Teile seiner Flugobjekte wiederverwendbar sind. Der Unternehmer arbeitet bereits daran, Raketen ins All zu schicken, die wieder zurück zur Erde kehren und vollständig wiederverwendet werden können. Bislang können Raketen nur einmal in den Weltraum geschossen werden und bleiben als Müll in dem schwerelosen Raum. Raumschiffe werden normalerweise durch Raketentriebwerke angetrieben. Wenn es der Unternehmer schafft, die Raketen wiederverwendbar zu machen, würde das die Kosten deutlich reduzieren. Es verwundert angesichts dessen wenig, dass Elon Musk keinen Zeitplan für seinen Traum des schnellen Reisens nennt.

Will Elon Musk jetzt auch den Mond erobern?

Kurz vor seinem Vortrag in Adelaide veröffentlichte der Unternehmer außerdem zwei Bilder auf Instagram, die auf weitere Pläne in der Raumfahrt schließen lassen. Ein Bild mit dem Titel „Moon Base Alpha“ zeigt offenbar eine Raumstation auf dem Mond. Das ist insofern interessant, als dass sich Elon Musk mit seinen Ambitionen bisher auf den Mars konzentrierte. Er habe nichts gegen den Mond, schrieb er etwa in seinen Plänen zur Kolonisierung des Mars, aber dieser sei ein sehr kleiner Planet und es würde schwieriger, von dort aus mehrere Planeten zu besiedeln. Möglicherweise habe Musk seine Pläne aber geändert, kommentiert The Verge.

Moon Base Alpha

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Seine Pläne für den Mars hat Musk damit aber nicht aufgegeben. Auf Instagram publizierte er auch eine Grafik, die eine künftige Marskolonie zeigen soll. Zu sehen sind mehrere Raketen, Straßen und in der Ferne ein hell erleuchtetes Gebilde. Musks Kommentar: „Mars Stadt gegenüber der Erde“. Bis 2024 will er laut seiner Rede auf dem IAC Menschen auf den Mars schicken. Schon kommendes Jahr will SpaceX mit dem Bau des Raumschiffs beginnen, es soll bis zu 120 Menschen auf den roten Planeten bringen können. Die Besiedlung bleibt also ein Ziel des Unternehmers – trotz seiner neuen Nebenprojekte.

Mars City Opposite of Earth. Dawn and dusk sky are blue on Mars and day sky is red.

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Im Filterblase-Podcast haben wir kürzlich über Elon Musk und seine Pläne mit Tesla gesprochen. Hört gerne rein!

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